Meister sind spitze Image
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Außerdem macht sich bei Meistern und Technikern die Qualifikation schneller bezahlt. Im Schnitt hat sich eine Aufstiegsfortbildung amortisiert, wenn die Absolventen 40 Jahre alt sind; bei Akademikern ist dies erst mit 43 Jahren der Fall. Auch in puncto Beschäftigungschancen schneiden Meister und Techniker etwas besser ab: Im Jahr 2008 waren nur 2,9 Prozent der Männer und 3,7 Prozent der Frauen mit diesen Fähigkeiten auf Jobsuche, bei den Hochschulabgängern waren es 3,0 bzw. 4,0 Prozent. Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen von Meistern und Technikern ist zwar mit 42.000 Euro um fast 15.000 Euro niedriger als das der Hochschulabsolventen, doch die Kluft zwischen Gering- und Gutverdienern ist bei den Bachelors und Diplomanden deutlich größer. Während manche Hochschulabsolventen überdurchschnittliche Einkünfte erzielen, haben andere – zum Beispiel viele Geisteswissenschaftler – vergleichsweise geringe Einkommen.

Christina Anger / Axel Plünnecke
Bildungsrenditen in Deutschland – Einflussfaktoren, politische Optionen und ökonomische Effekte
IW-Analysen Nr. 65, Köln 2010, 114 Seiten, 21,90 Euro
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4. Oktober 2017

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Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr