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Das besondere Problem dieser Entwicklung: Gerade die Hochtechnologie, zu der Branchen wie der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Chemische Industrie zählen, trägt maßgeblich zum aktuellen Aufschwung bei und ist Deutschlands Konjunkturmotor. Dies ist zwar auch in anderen europäischen Staaten der Fall, doch hat die Konkurrenz in Frankreich, Belgien und Tschechien weitaus weniger mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Somit würde die Politik hierzulande gut daran tun, die Situation zu entschärfen, beispielsweise indem in den Schulen Naturwissenschaften undTechnik interessanter gestaltet würden, aber auch, indem es ausländischen Ingenieuren leichter gemacht würde, in Deutschland einen Job anzutreten.

Vera Erdmann
Bedroht der Ingenieurmangel das Modell Deutschland?
IW-Trends 3/2010
in Zusammenarbeit mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI)

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Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr