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Den höchsten Anteil an Studien-, Prüfungs- und Rückmeldegebühren erzielten dabei die Universitäten und Fachhochschulen in Hamburg, den niedrigsten diejenigen in Hessen, das die Campus-Maut inzwischen wieder abgeschafft hat. Auch die neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen plant, den Studenten den Obolus wieder zu erlassen – und ist dabei schlecht beraten.Denn Umfragen des Hochschul-Informations-Systems zeigen, dass die Abgabe für das Studium zu einem besseren Lehrangebot führt.

So sind Studenten in Bundesländern, die Gebühren für das Erststudium erheben, in der Regel zufriedener mit den Studienbedingungen als Kommilitonen in Nicht-Gebührenländern. Vor allem die Qualität der Betreuung durch Professoren und Dozenten wird recht unterschiedlich beurteilt: In den Bundesländern, die eine Campus-Maut erheben, freuten sich 21 Prozent der Befragten 2008 über eine bessere Betreuung; in den gebührenfreien Ländern waren es lediglich 13 Prozent. Auch die Veränderungen bei der sachlich-räumlichen Einrichtung sowie bei den Teilnehmerzahlen in den Seminaren und Vorlesungen werden in Ländern mit Studiengebühren positiver beurteilt als in solchen, wo keine verlangt werden.

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Gutachten, 2. Oktober 2017

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Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

Hans-Peter Klös Entwicklung der Bildungsausgaben seit 1995Arrow

Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de