Alternde Belegschaften Image
Quelle: Fotolia

Denn die ungleiche Bezahlung nach Alter wirkt sich nachteilig aus, weil die Jüngeren keinen Anreiz haben, ihr aktuelles Fachwissen an ihre besser verdienenden älteren Kollegen weiterzugeben. Dem kann durch einheitliche Grundlöhne mit ergänzenden ziel- und leistungsorientierten Prämien entgegengewirkt werden. Jung und Alt sind so motiviert, ihr Verhalten auf das gemeinsame Teamziel auszurichten und gegenseitig Informationen auszutauschen: Ältere Arbeitnehmer werden von ihren jüngeren Kollegen fachlich auf dem neuesten Stand gehalten, diese wiederum profitieren vom Erfahrungsschatz der Älteren.

Oliver Stettes
Effiziente Personalpolitik bei alternden Belegschaften
IW-Positionen Nr. 44, Köln 2010, 60 Seiten, 11,80 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de

Ansprechpartner

Lebenszufriedenheit der Generation 60 plus steigt
IW-Kurzbericht, 16. Mai 2017

Mara Grunewald Lebenszufriedenheit der Generation 60 plus steigtArrow

In den letzten Jahren ist die allgemeine Lebenszufriedenheit der Bürger in Deutschland gestiegen. Rund 55 Prozent geben eine hohe Zufriedenheit an, während dies vor 10 Jahren nur 35 Prozent taten. Arbeit ist ein wichtiger Zufriedenheitsmotor und macht auch im Alter glücklich. mehr

Betriebszugehörigkeit – Arbeitsverhältnisse unverändert stabil
IW-Nachricht, 28. April 2017

Betriebszugehörigkeit Arbeitsverhältnisse unverändert stabilArrow

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung nimmt die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen nicht ab. Der Anteil der Beschäftigten, die schon zehn Jahre oder länger im gleichen Unternehmen arbeiten, hat sich seit dem Jahr 2000 kaum verändert. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de