Akademikermangel Image
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Besonders in den neuen Bundesländern werden hochqualifizierte Männer und Frauen künftig zunehmend gesucht. Denn der Geburtenrückgang, die Abwanderung vieler junger Leute in den Westen sowie die sinkenden Abiturientenzahlen führen dazu, dass in Ostdeutschland immer weniger Menschen ein Hochschulstudium aufnehmen. So wird etwa ab dem Jahr 2020 die Zahl der ostdeutschen Hochschulabsolventen nur noch ausreichen, um die in Rente gehenden Fachkräfte zu ersetzen. Für zusätzliche Akademikerstellen, die durch den wirtschaftlichen Strukturwandel entstehen, gibt es dann nahezu keinen qualifizierten Nachwuchs mehr. Damit verschlechtern sich die Wachstumsperspektiven im Osten. Um dem entgegenzuwirken, wäre es sinnvoll, wenn mehr junge Leute aus dem Westen zum Studium nach Dresden, Rostock oder Ilmenau gingen und anschließend dem dortigen Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden.

Christina Anger, Axel Plünnecke
Droht durch den künftigen Akademikermangel eine Abnahme der Konvergenzchancen Ostdeutschlands?
IW-Trends 2/2010

Ansprechpartner

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr