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So würde z.B. eine lineare Kürzung der Subventionen um 10 Prozent jährlich über drei Jahre hinweg Einsparungen von insgesamt 14 bis 15 Milliarden Euro bringen. Auch wären Sparrunden im Öffentlichen Dienst und bei den Beamten vertretbar. Mit jedem Prozentpunkt, um den der Öffentliche Dienst bei den Tarifverhandlungen niedriger abschließt, spart der Staat knapp 2 Milliarden Euro jährlich. Mit dem eingesammelten Geld sollte zunächst die kalte Progression beseitigt werden. Fiele diese heimliche Steuererhöhung ab 2011 weg, würde der Staat die Kaufkraft der Bürger schon im ersten Jahr um 1,7 Milliarden Euro steigern. Die stufenweise Abschaffung des Mittelstandsbauchs im Einkommenssteuertarif ist ebenfalls wünschenswert. Nachgebessert werden muss auch bei der Erbschaftssteuer. Ein steuerfreier Unternehmensübergang ist derzeit nur dann möglich, wenn die Lohnsumme sechs Jahre gleich bleibt. In der Krise ist das kaum durchzuhalten.

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15. September 2017

Martin Beznoska Steuern: Entlastung von der BelastungArrow

In ihren Wahlprogrammen versprechen die derzeitigen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD den Bundesbürgern weniger Steuern und Sozialabgaben. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat sich die Konzepte genauer angesehen und ausgerechnet, was dabei für verschiedene Haushaltstypen herauskommen würde. mehr auf iwd.de

Martin Beznoska auf wirtschaftundschule.de
Interview, 13. September 2017

Martin Beznoska auf wirtschaftundschule.de „Die Gewerbesteuer sollte man abschaffen”Arrow

Martin Beznoska, Steuerexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, spricht im Interview mit dem Lehrerportal Wirtschaft und Schule über die Probleme der Einkommenssteuer, die Reformpläne der Parteien und die Tücken der Gewerbesteuer. mehr

Die Steuerkonzepte von SPD und Union im Vergleich – Modellrechnungen für Singles, Paare und Familien
IW policy paper, 22. August 2017

Martin Beznoska Die Steuerkonzepte von SPD und Union im VergleichArrow

In den Wahlprogrammen für die Bundestagswahl 2017 haben sowohl Union als auch SPD Änderungen bei Steuern und Sozialabgaben vorgesehen. Die vorliegende Studie vergleicht die Programme und widmet sich der Frage, welche Einkommensgruppen und Haushaltskonstellationen in welcher Form profitieren würden. mehr