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Bürger und Betriebe sind jedoch in der Lage, sich an den Klimawandel anzupassen. Stürme können zum Beispiel Gebäuden und Hochspannungsleitungen weniger anhaben, wenn diese stabiler gebaut werden. Die Land- und Forstwirtschaft, die den Klimawandel wohl am meisten zu spüren bekommt, muss sich auf neue, wärmeliebende Pflanzensorten einrichten. Von höheren Temperaturen profitieren könnte hingegen der Sommertourismus in der Bundesrepublik. Das wärmere Wetter und die geringeren Niederschläge machen die Ferien in heimischen Gefilden attraktiver. Damit Menschen in Städten nicht zu sehr unter sommerlichen Hitzewellen leiden, müssen wiederum Stadt- und Gebäudeplaner mitdenken: Breitere Durchlüftungsschneisen, Grünflächen und Bäume als natürliche Schattenspender verschaffen Erleichterung, genauso wie Klimaanlagen und wassergekühlte Wände.

Mahammad Mahammadzadeh, Hendrik Biebeler
Anpassung an den Klimawandel
IW-Analysen Nr. 57, Köln 2009, 72 Seiten, 18,90 Euro
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de

7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 9. August 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr