Das Haushaltseinkommen zählt Image
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Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer Studie, die sich auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels stützt. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Niedriglohnempfänger in einem Haushalt mit einem monatlichen Gesamteinkommen zwischen 2.500 und 4.000 Euro netto selbst ungerecht behandelt fühlt, nur halb so hoch wie in einem Haushalt mit weniger als 1.900 Euro Monatseinkommen.Diese Zahlen haben eine erhebliche Bedeutung für die Diskussion darüber, ob Niedriglöhne durch gesetzliche Mindestlöhne oder staatliche Transfers aufgestockt werden sollten. Ein Eingriff in die Lohnfindung durch gesetzliche Mindestlöhne führt demnach nicht automatisch zu mehr Lohngerechtigkeit als Transfers – kann aber beschäftigungspolitisch gravierende Folgen haben. Denn Mindestlöhne können dazu führen, dass sich viele davon betroffene Arbeitsplätze nicht mehr rechnen, weil die erwirtschaftete Leistung nicht mehr ausreicht, um den Lohn zahlen zu können.

Hagen Lesch, Jenny Bennet
Arbeit und Fairness – Die Suche nach dem gerechten Lohn
IW-Analysen Nr. 59, Köln 2010, 128 Seiten, 24,90 EuroBestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien

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26. September 2017

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Seit 2005 hat sich die Einkommensschere nicht weiter geöffnet
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Ein „bedingungsloses Kapitaleinkommen“ für alle Bürger steht seit Längerem zur Debatte. Es soll die soziale Ungleichheit bekämpfen. Die soziale Ungleichheit habe nur zeitweise zugenommen, sagt die Ökonomin Judith Niehues vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

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Im Wahlkampf kommt die Debatte über die Mittelschicht wieder hoch. Ob sie schrumpft, ist eine Frage der Definition, und davon gibt es viele. Halten wir uns an die Fakten. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonomin Judith Niehues, erschienen auf Zeit Online. mehr