Pharmazeutische Industrie Image
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Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Einbruch um fast 24 Prozent. In dieses Bild passt auch, dass der Pharmasektor seinen Output auf längere Sicht überdurchschnittlich gesteigert hat. Von 1991 bis 2008 legte die Produktion um mehr als 65 Prozent zu – die Industrie insgesamt kam nur auf einen Zuwachs von 33 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür: Menschen erkranken unabhängig von Boom oder Rezession. Mittel- bis langfristig wird der medizinische Bedarf noch weiter steigen, denn die Weltbevölkerung wächst und in den Industrieländern werden die Menschen immer älter. Damit stehen die Wachstumschancen der deutschen Pharmaindustrie weiterhin gut – sofern sie den Anschluss an internationale Forschungsstandards hält. Diesbezüglich legt sich die pharmazeutische Industrie ins Zeug – mit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 11,2 Prozent des Umsatzes im Jahr 2007 gehört sie zu den Sektoren der Spitzentechnologie.

Jasmina Kitanovic
Die forschenden Pharma-Unternehmen im Konjunkturverlauf
IW-Trends 1/2010

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Gute Konjunktur trotz schlechter Politik?
IW-Kurzbericht, 21. März 2017

Andreas Bill / Michael Grömling Gute Konjunktur trotz schlechter Politik?Arrow

Die IW-Konjunkturampel signalisiert eine gute wirtschaftliche Dynamik. Offensichtlich scheint die hohe politische Unsicherheit für die aktuelle konjunkturelle Entwicklung keine große Bedeutung zu haben. Die Investitionen – ein Indikator für unternehmerische Erwartungen – treten allerdings trotz großer geldpolitischer Unterstützung auf der Stelle. mehr

Exportschlager Gesundheit
IW-Report, 8. März 2017

Jasmina Kirchhoff Exportschlager Gesundheit – Wachstumstreiber Schwellenländer?Arrow

Die deutsche Pharma- und Medizintechnikbranche legte in den vergangenen Jahren ein besonderes Augenmerk auf bevölkerungsreiche und schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien. Anders als auf den etablierten Märkten erhoffen sich die Unternehmen hier starke Umsatzzuwächse. mehr

IW-Kurzbericht, 13. Februar 2017

Jochen Pimpertz Kosten der Entgeltfortzahlung – beschränktes PräventionspotenzialArrow

Die Aufwendungen der Arbeitgeber für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall steigen seit Jahren ungebremst. Durch medizinische Prävention lässt sich aber nur ein kleiner Teil dieser Kosten vermeiden. Denn der Anstieg ist nicht allein auf das Erkrankungsrisiko zurückzuführen, sondern auch auf die günstige Beschäftigungsentwicklung und die steigenden Bruttoentgelte. mehr