Pharmazeutische Industrie Image
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Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Einbruch um fast 24 Prozent. In dieses Bild passt auch, dass der Pharmasektor seinen Output auf längere Sicht überdurchschnittlich gesteigert hat. Von 1991 bis 2008 legte die Produktion um mehr als 65 Prozent zu – die Industrie insgesamt kam nur auf einen Zuwachs von 33 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür: Menschen erkranken unabhängig von Boom oder Rezession. Mittel- bis langfristig wird der medizinische Bedarf noch weiter steigen, denn die Weltbevölkerung wächst und in den Industrieländern werden die Menschen immer älter. Damit stehen die Wachstumschancen der deutschen Pharmaindustrie weiterhin gut – sofern sie den Anschluss an internationale Forschungsstandards hält. Diesbezüglich legt sich die pharmazeutische Industrie ins Zeug – mit Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 11,2 Prozent des Umsatzes im Jahr 2007 gehört sie zu den Sektoren der Spitzentechnologie.

Jasmina Kitanovic
Die forschenden Pharma-Unternehmen im Konjunkturverlauf
IW-Trends 1/2010

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23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de

22. Mai 2017

Holger Schäfer Soziale Dienstleistungen boomenArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt eilt von einem Rekord zum nächsten. In den vergangenen 20 Jahren sind 3,7 Millionen neue Jobs entstanden. Ein erheblicher Teil davon geht auf die sozialen Dienstleistungen zurück. mehr auf iwd.de

8. Mai 2017

Michael Grömling Konjunkturprognose: Beschäftigung erreicht neuen RekordArrow

Bereits seit 2013 wächst die deutsche Wirtschaft fast ununterbrochen – und das wird vorerst auch so bleiben. Zwar schwächt sich das Wachstum 2017 laut IW-Prognose ein bisschen ab, doch das hat vor allem statistische Gründe. Besonders erfreulich: In diesem und im nächsten Jahr werden insgesamt eine Million neue Arbeitsplätze entstehen und die Beschäftigung auf ein neues Rekordniveau hieven. mehr auf iwd.de