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Demnach sollten monatliche Einkommen bis zu 200 Euro voll vom Arbeitslosengeld- II-Anspruch abgezogen werden – abgesehen von einem Grundfreibetrag von 20 Euro. Dafür blieben von darüber hinausgehenden Einkommen 40 Prozent anrechnungsfrei – bis zu einem Bruttoeinkommen von 1.000 Euro, ab dem wieder der geltende Freibetrag von 10 Prozent angewendet würde.

Minijobber müssten so im Vergleich zum Status quo zwar unterm Strich bis zu 100 Euro Einbußen hinnehmen. Ab einem Bruttoeinkommen von 700 Euro wendet sich aber das Blatt und die Aufstocker hätten mehr in der Tasche als bisher. Dadurch gibt es deutlich mehr Anreize, eine Vollzeiterwerbstätigkeit aufzunehmen als unter den derzeitigen Bedingungen.

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13. April 2017

Frankreich Viel Arbeit für den WahlsiegerArrow

Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt küren – er oder sie steht in jedem Fall vor großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen sind weitere Reformen nötig. mehr auf iwd.de

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr