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Schulfinanzierung Pressemitteilung Nr. 45 2. November 2005

Ausland belohnt guten Unterricht

Die Schulen in Deutschland haben kaum einen finanziellen Anreiz, ihr Unterrichtskonzept auf dem neuesten Stand zu halten, und genießen zudem relativ wenig Gestaltungsfreiheit.

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In den Niederlanden und Neuseeland dagegen besuchen jeweils 98 Prozent der Schüler eine Schule, die das Fächerangebot ebenso wie die Lehrbuch- und Lehrstoffauswahl in Eigenregie festlegt – mit Erfolg: Beide Länder haben im PISA-Test wesentlich besser abgeschnitten als die Bundesrepublik. In beiden Staaten können die Schulen – anders als in Deutschland, wo die Planstellen durch die Kultusbürokratie zugewiesen werden – über ein gutes Unterrichtsangebot die Höhe ihres Budgets selbst beeinflussen, denn das hängt von der jeweiligen Zahl der Schüler ab.

Hinzu kommt, dass die dortigen Schulen in vielerlei Hinsicht autonom sind und daher ein für ihre Klientel maßgeschneidertes Unterrichtsangebot liefern können. Beispielsweise bestimmen die Lehranstalten selbst über die Verwendung der ihnen zugesprochenen Mittel. Auch in der Personalpolitik haben sie deutlich mehr Mitspracherecht als ihre deutschen Pendants.

Dominik Enste, Oliver StettesBildungs- und Sozialpolitik mit Gutscheinen – Zur Ökonomik von VouchersIW-Analysen Nr. 14, Köln 2005, 76 Seiten, 14,80 EuroBestellung über Fax: (02 21) 49 81-4 45 oder unter www.divkoeln.de

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