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Kraftwerke IW-Nachricht 2. Mai 2012

Keine Energiewende ohne moderne Anlagen

Die erneuerbaren Energien sollen 2030 rund 50 Prozent und 2050 sogar 80 Prozent der Stromerzeugung stellen – heute sind es 20 Prozent. Das ist der Kern der Energiewende. Aber auch wenn immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, bleiben moderne fossile Kraftwerke für weitere Jahrzehnte bedeutsam. Denn heute kommen noch 80 Prozent des Stroms aus Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken. In 20 Jahren werden sie die Hälfte des Stroms erzeugen, in 40 Jahren immer noch 20 Prozent.

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Fossile Kraftwerke haben darüber hinaus noch eine andere Aufgabe – sie stabilisieren die Stromerzeugung. Denn nur sie können exakt dann Strom liefern, wenn er gebraucht wird. Sonne und Wind hingegen sind von Tageszeiten und Wetter abhängig. Wenn bei abendlicher Dämmerung Flaute herrscht, muss fast der gesamte Strom auf konventionelle Weise erzeugt werden.

Die Modernisierung des Kraftwerksparks muss weiter vorangetrieben werden. Sonst wird in Zukunft mit alten statt effizienteren, klimafreundlicheren Kraftwerken Strom erzeugt. Ob die Elektrizitätswirtschaft diese Investitionen auch stemmt, ist momentan zweifelhaft. Zum einen stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit, wenn die Anlagen immer kürzer laufen. Zum anderen ist der Protest gegen den Bau von Kraftwerken groß. Ohne moderne Kohle- und Gaskraftwerke wird aber die Energiewende nicht gelingen.

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