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Bildungsfinanzbericht IW-Nachricht 8. Dezember 2009

Gezielte Ausgaben bringen Wachstum

Bund und Länder haben sich im vergangenen Jahr darauf geeinigt, bis 2015 ein Zehntel des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu stecken, aufgeteilt in 7 Prozent für Bildung und 3 Prozent für Forschung. Der Weg dahin ist allerdings noch weit.

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Der aktuelle Bildungsfinanzbericht zeigt, dass im Jahr 2006 insgesamt 8,5 Prozent des BIP für Bildung und Forschung ausgegeben wurden. Auf den Bildungsbereich entfielen 6,2 Prozent des BIP – 144,8 Milliarden Euro. Aufgrund des Rückgangs der Wirtschaftsleistung und der verschiedenen Ausgabenprogramme dürfte der Ausgabenanteil am BIP in diesem Jahr deutlich höher sein und knapp unter 7 Prozent liegen. Dennoch müssten nach 2010 jährlich Mittel im zweistelligen Milliarden-Bereich ausgegeben werden, um das gesteckte 10-Prozent-Ziel zu erreichen.

Dieses Geld sollte der Staat langfristig einsetzen, um den Fachkräftemangel einzudämmen. Investiert die öffentliche Hand beispielsweise jährlich knapp 10 Milliarden Euro in eine bessere frühkindliche Förderung, das heißt in zusätzliche Kita-Plätze, besser qualifiziertes Personal sowie in zusätzliche Ganztagsschulen und Extra-Kapazitäten an den Hochschulen, so nimmt nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln langfristig das Wirtschaftswachstum um jährlich 0,1 Prozentpunkte zu. Mit dem BIP klettern auch die Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherungen. Jeder eingesetzte Euro rentiert sich so bis zum Jahr 2030 mit rund 8 Prozent.

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