1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Fachkräfteengpass droht
Pflege IW-Nachricht 3. August 2011

Fachkräfteengpass droht

Die Pflegedienstleistungsbranche steckt in der Klemme – ohne weitere Professionalisierung und mehr offizielle Beschäftigung droht ein Pflegenotstand.

Aktuell arbeiten rund 970.000 Menschen im Pflegesektor. Bis zum Jahr 2050 wird sich der Bedarf auf bis zu 2,1 Millionen mehr als verdoppeln. Dass Familienangehörige ihre Angehörigen selbst pflegen, ist keine gute Alternative, schließlich fehlen schon heute Fachkräfte in anderen Branchen. Und in der Pflege zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Eine Umfrage unter Caritas Altenpflegeeinrichtungen zu Beginn des Jahres hat beispielsweise gezeigt, dass zwei von drei Einrichtungen schon heute spürbar unter einem Fachkräfteengpass leiden. Ein weiteres Viertel erwartet diesen in Kürze. Für die Politik heißt es daher schnell zu reagieren: mit mehr Ausbildung, schnellerer Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und mehr gesteuerter Zuwanderung. Denn der demografische Wandel lässt sich nicht aufhalten.

Mehr zum Thema

Artikel lesen
„Wir sind zu weit gegangen”
Michael Hüther in Aus Politik und Zeitgeschichte Interview 27. Mai 2024

Fachkräftemangel: „Wir sind zu weit gegangen”

Viertagewoche, Fachkräftemangel und eine vermeintlich faule Generation: IW-Direktor Michael Hüther spricht im Interview mit der APuZ über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen aktueller Trends in der Arbeitswelt.

IW

Artikel lesen
Axel Plünnecke Externe Veröffentlichung 27. Mai 2024

Grenzen und Potenziale der Zuwanderung für die Fachkräftesicherung

Für die Fachkräftesicherung in akademischen MINT-Berufen und zur Sicherung der Innovationskraft der Gesellschaft gewinnt die Zuwanderung daher in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880