1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Berlin noch im Durchschnitt, München weit darüber
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mietpreise IW-Nachricht 13. März 2014

Berlin noch im Durchschnitt, München weit darüber

Die durchschnittliche Kaltmiete bei Neuvermietungen lag in Deutschland Ende 2013 bei 6,56 Euro pro Quadratmeter. Deutlich mehr zahlen vor allem die Einwohner der Großstädte. Einzig Berlin liegt noch immer kaum höher als der Durchschnitt – trotz anderslautender Meinungen. Wie weit die Mietpreise aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte vom Durchschnitt entfernt sind, zeigt eine interaktive Karte des IW Köln.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Von 6,56 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter können die Einwohner in München nur träumen: Dort weicht das Preisniveau um deutlich mehr als 50 Prozent vom deutschen Durchschnitt ab und liegt damit an der Spitze der Landkreise und kreisfreien Städte. Auch die Mieten im Münchner Umland – also in Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising – sind deutlich überdurchschnittlich, wie die interaktive Karte des IW Köln zeigt.

Das Rhein-Main Gebiet mit dem Finanzplatz Frankfurt am Main, der Universitätsstadt Mainz und der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Hansestadt Hamburg, Stuttgart oder die Metropolregion Rhein-Ruhr mit Köln und Düsseldorf an der Spitze sind neben der Metropolregion München die Mietregionen Deutschlands, die am stärksten vom Bundesdurchschnitt abweichen. Auch die Universitätsstandorte wie beispielsweise Freiburg, Heidelberg oder Münster weichen auffällig stark vom Durchschnitt ab.

In Berlin sieht die Sache indes anders aus. Dort wird zwar häufig über nicht mehr bezahlbaren Wohnraum geklagt, doch beim Vergleich der dortigen Mieten mit dem Bundesdurchschnitt zeigt sich, dass sie in Berlin nicht einmal 10 Prozent höher liegen. Das verdeutlicht einmal mehr, dass die Steigerung der Mietpreise in Berlin von einem äußerst geringen Niveau startete und auf Nachholeffekte zurückzuführen ist.

Die günstigsten Wohnungen findet man übrigens in den Landkreisen Prignitz, Tirschenreuth und Lüchow-Dannenberg. Dort zahlt man jeweils fast 40 Prozent weniger als im Bundesdurchschnitt.

Mietniveaus in den Regionen

Prozentuale Abweichungen vom Bundesdurchschnitt bei Neuvermietungen

<iframe width="620" height="600" scrolling="no" frameborder="no" src="https://www.google.com/fusiontables/embedviz?q=select+col0%3E%3E1+from+18FohpHId14fvSaPsVfr1tGFRXYgqmy0lX8FxYxGw&amp;viz=MAP&amp;h=false&amp;lat=51.246352725642886&amp;lng=10.058257293350039&amp;t=1&amp;z=6&amp;l=col0%3E%3E1&amp;y=2&amp;tmplt=2&amp;hml=KML"></iframe>

Quelle: F+B, eigene Berechnungen

Diese Karte können Sie kostenlos auf Ihrer Website einbetten. Schicken Sie eine Mail an onlineredaktion@iwkoeln.de

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Großer Wurf oder viel klein-klein?
Michael Voigtländer im Podcast 1aLage Audio 2. Dezember 2021

Die Wohnungspolitik der Ampel: Großer Wurf oder viel klein-klein?

Zum neuen Koalitionsvertrag versprüht IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer im Podcast 1aLage keine allzu große Hoffnung auf eine Verbesserung der angespannten Lage an den Wohnungsmärkten. Was ist von einem eigenständigen Bauministerium zu erwarten? Wie sind ...

IW

Artikel lesen
Sophia Bayer / Pekka Sagner / Michael Voigtländer Gutachten 30. November 2021

Wohnnebenkosten in Deutschland: Eine Analyse der zeitlichen Entwicklung und der regionalen Unterschiede

Das IW-Gutachten „Wohnnebenkosten in Deutschland“ bietet einen umfassenden Einblick in das Niveau und die Entwicklung der Wohnnebenkosten für Mieter.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880