Zweitjob Image
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Mini-Jobs als Nebenerwerb zusätzlich zu einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ihre Zahl hat sich seit 2003 von 1,2 Millionen auf momentan 2,4 Millionen verdoppelt. Als Treibsatz für die kleinen Beschäftigungsverhältnisse erwies sich vor allem die Hartz-Reform der Schröder-Regierung: Ab dem Jahr 2003 wurden solche Nebenjobs nicht mehr gemeinsam mit dem Einkommen aus dem Hauptjob bei der Einkommenssteuer und Sozialversicherung veranlagt. Die Abgaben für die Minis werden seither pauschal mit dem Arbeitgeberbeitrag abgegolten. In der Folge bekamen die Beschäftigten weit mehr netto fürs Brutto und diese Jobs wurden beliebter.

Die Motive, warum Beschäftigte nach Feierabend noch einmal einem weiteren Beruf nachgehen, sind nicht eindeutig geklärt. Vorliegende Untersuchungen verweisen vor allem auf eins: Die Beschäftigten möchten im Hauptjob eigentlich mehr arbeiten, können dies in ihrer gegenwärtigen Anstellung aber nicht – vor allem, wenn sie einen Teilzeitjob haben.

Vertrauen schaffen heißt Soli abschaffen
Gastbeitrag, 7. November 2017

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Der Solidaritätszuschlag hat über viele Jahre den Aufbau Ost finanziert. Doch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat der Soli seine Daseinsberechtigung verloren. Deshalb ist seine Abschaffung ein logischer Schritt, den eine neue Bundesregierung gehen sollte – und dank voller Kassen auch kann, schreibt IW-Ökonom Tobias Hentze in einem Gastbeitrag auf makronom.de. mehr

Jamaika-Koalition: Viel mehr als eine Notlösung
Gastbeitrag, 24. Oktober 2017

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In der Finanz- und Wirtschaftspolitik trennen Union, FDP und Grüne Welten - zumindest auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung ist die Basis aber größer, als die Parteien zugeben, schreibt IW-Ökonom Tobias Hentze in einem Gastbeitrag auf n-tv. mehr

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Die Grunderwerbsteuer weist spezifische Probleme auf: So belastet die Grunderwerbsteuer den Neubau, sie stellt ein Hemmnis für den Vermögensaufbau weniger wohlhabender Haushalte dar und sie führt zu Diskriminierungen zwischen privaten Käufern und Käufern von Unternehmensanteilen. mehr