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Die Neuzuwanderer der vergangenen Jahre waren häufiger hochqualifiziert als die bereits in Deutschland lebenden Menschen. Zudem sind die Migranten im Durchschnitt jünger und stehen daher häufiger im Erwerbsleben. Unter dem Strich dürfte auch die nun zu erwartende Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien das Gemeinwesen eher entlasten.

Die Zuwanderung nach Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Der Anteil der Hochschulabsolventen unter den Zuwanderern hat sich beispielsweise seit dem Jahr 2000 auf rund 30 Prozent in etwa verdoppelt. In der Gesamtbevölkerung beträgt der Akademikeranteil dagegen nur knapp 20 Prozent. Entsprechend erfolgreich waren die Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt. Mittlerweile bekleiden die erwerbstätigen Zuwanderer etwa so häufig Fach- und Führungspositionen wie der Durchschnitt der Bevölkerung.

Für die Innovationskraft und das Wachstum ist es wichtig, dass sich genügend Menschen in den sogenannten MINT-Fächern auskennen, also einen Hochschulabschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben. Etwa 10 Prozent der erwachsenen Neuzuwanderer konnten zuletzt eine solche Qualifikation vorweisen. Unter den bereits in Deutschland lebenden Erwachsenden liegt der Anteil nur bei rund 6 Prozent. Darüber hinaus sind Zuwanderer im Durchschnitt deutlich jünger und deshalb häufiger erwerbstätig als der Rest der Bevölkerung. Im Jahr 2012 waren mehr als 40 Prozent aller im Ausland geborenen Menschen als Arbeiter und Angestellte tätig. Unter den im Inland Geborenen beträgt die Quote nur rund 34 Prozent.

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30. März 2017

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