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Relativ gesehen erscheint der Zuwachs an Zuwanderern aus Griechenland oder Spanien nach Deutschland enorm: Um 84 bzw. 49 Prozent sind sie im 1. Halbjahr 2011 gestiegen, berichtet das Statistische Bundesamt. Tatsächlich handelt es sich jedoch noch nicht einmal um jeweils 10.000 Personen. Darüber hinaus muss bedacht werden, dass Griechen und Spanier lange Jahre einen negativen Wanderungssaldo aufwiesen. Der jüngste Zuwachs ist gerade einmal geeignet, den Saldo ins Positive zu verkehren.

Aus den osteuropäischen Beitrittsländern werden mit über 30 Prozent ebenfalls hohe Zuwächse verzeichnet. Aber im Unterschied zu den südeuropäischen Ländern sind hier auch die absoluten Zuwandererzahlen nennenswert: So kamen 2010 allein 126.000 Zuwanderer aus Polen, 75.000 aus Rumänien und 39.000 aus Bulgarien.

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

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Deutschland, Österreich und die Schweiz müssen sich stärker um Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) und von Avenir Suisse. Die konkreten Lösungswege unterscheiden sich jedoch in den drei Ländern. mehr

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Was tun gegen den Fachkräfteengpass? Oliver Koppel vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) setzt unter anderem auf Zuwanderung. Die müsse allerdings besser organisiert werden, sagte er im Deutschlandfunk. Er zeigte sich von der Politik in dieser Hinsicht enttäuscht - insbesondere von der Union. mehr