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Welche Wachstumsimpulse eine gesteuerte Einwanderung langfristig bringt, hat das IW Köln berechnet. Danach wächst das Bruttoinlandsprodukt jährlich um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte. Voraussetzung: Netto wandern jährlich 100.000 Personen zu und die Einwanderer weisen zumindest dieselbe Qualifikationsstruktur auf wie die einheimische Bevölkerung.

Um diese positiven Effekte erzielen zu können, sollte Deutschland bei der Zuwanderung ein Punktesystem ähnlich wie in Kanada einführen. Neben dem Arbeitsmarktbedarf legen die Nordamerikaner vor allem Wert auf das allgemeine Bildungsniveau und die beruflichen Qualifikationen. Beide sind für einen nachhaltigen Brain Gain besonders wichtig. Dabei sollten grundsätzlich Zuwanderer aus allen Regionen der Welt gewonnen werden, wenn sie über die entsprechenden Qualifikationen verfügen.

Arbeit für Flüchtlinge
Gastbeitrag, 22. Juni 2017

Regina Flake in der Welt Arbeit für FlüchtlingeArrow

Wenn Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelingt, kann Deutschland vom Zuzug profitieren. Den Fachkräfteengpass wird dies aber kurzfristig kaum abmildern, schreibt IW-Ökonomin Regina Flake in einem Gastbeitrag für der Welt. mehr

22. Juni 2017

Berit Schmiedendorf 110.000 neue BundesbürgerArrow

Rund 110.000 Ausländer haben sich im Jahr 2016 in Deutschland einbürgern lassen - gut 3.000 mehr als 2015. In den Jahren 2013 und 2014 war die Zahl der neuen Bundesbürger noch zurückgegangen. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr