Diese Entwicklung geht zwar vorwiegend auf die Zuwanderung aus den EU-Staaten zurück, allerdings stieg auch der Anteil der sogenannten Drittstaatler an – also Menschen mit einem Nicht-EU-Pass. Was aber noch wichtiger ist: Immer mehr von ihnen haben eine Perspektive, dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Dafür braucht man eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, mit der es möglich ist, unbefristet in der Bundesrepublik zu leben und zu arbeiten. Mittlerweile besitzen 55 Prozent der eingewanderten Drittstaatler, die eine Aufenthaltserlaubnis nach dem neuen Zuwanderungsrecht (Reform 2004) bekamen, diese Erlaubnis, 2006 waren es erst 30 Prozent. Das sind gute Nachrichten für die Integration: Denn wer sich hierzulande sicher fühlt und uneingeschränkt arbeiten darf, wird sich eher integrieren, als jemand, der ständig um seine Zukunft bangen muss.