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Derzeit liegt der Anteil der Hochqualifizierten an den im Ausland geborenen Bundesbürgern bei unter 20 Prozent. Einer der Gründe: Die Hürden für ausländische Fachkräfte sind hoch. So müssen etwa zuwanderungswillige Akademiker aus Nicht-EU-Ländern ein Mindestgehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung vorweisen – aktuell sind das rund 66.000 Euro jährlich. Zum Vergleich: Das Grundgehalt eines Fachhochschulprofessors liegt momentan bei 46.680 Euro.

Gelingt es, unterm Strich jährlich 100.000 Personen mehr als jetzt nach Deutschland zu locken, und weisen diese Einwanderer zumindest das durchschnittliche Qualifikationsniveau der einheimischen Bevölkerung auf, so wäre das Bruttoinlandsprodukt binnen zehn Jahren um 34 Milliarden Euro und in 20 Jahren um mehr als 100 Milliarden Euro höher als ohne Zuwanderung. Auch je Einwohner würde die hiesige Wirtschaftsleistung zulegen: in zehn Jahren um 80 Euro, in 20 Jahren um 340 Euro.

IW-Nachricht, 18. Juli 2017

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10. Juli 2017

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