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Derzeit liegt der Anteil der Hochqualifizierten an den im Ausland geborenen Bundesbürgern bei unter 20 Prozent. Einer der Gründe: Die Hürden für ausländische Fachkräfte sind hoch. So müssen etwa zuwanderungswillige Akademiker aus Nicht-EU-Ländern ein Mindestgehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung vorweisen – aktuell sind das rund 66.000 Euro jährlich. Zum Vergleich: Das Grundgehalt eines Fachhochschulprofessors liegt momentan bei 46.680 Euro.

Gelingt es, unterm Strich jährlich 100.000 Personen mehr als jetzt nach Deutschland zu locken, und weisen diese Einwanderer zumindest das durchschnittliche Qualifikationsniveau der einheimischen Bevölkerung auf, so wäre das Bruttoinlandsprodukt binnen zehn Jahren um 34 Milliarden Euro und in 20 Jahren um mehr als 100 Milliarden Euro höher als ohne Zuwanderung. Auch je Einwohner würde die hiesige Wirtschaftsleistung zulegen: in zehn Jahren um 80 Euro, in 20 Jahren um 340 Euro.

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr

Dreiländertreffen
Pressemitteilung, 7. September 2017

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Deutschland, Österreich und die Schweiz müssen sich stärker um Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) und von Avenir Suisse. Die konkreten Lösungswege unterscheiden sich jedoch in den drei Ländern. mehr