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So ergab eine aktuelle Befragung durch die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult, dass die Hälfte der Unternehmen zwischen 2009 und 2010 zusätzliches Personal eingestellt hat: Zeitarbeiter genauso wie feste Beschäftigte. Nur 19 Prozent der Befragten haben ihre Stammbelegschaften reduziert und gleichzeitig Zeitarbeit aufgebaut. Das heißt aber nicht, dass überall annähernd so viele Zeitarbeitnehmer eingestellt wurden, wie feste Beschäftigte gehen mussten – dies war lediglich bei jedem 10. Unternehmen so. Zudem haben Betreibe auch den umgekehrten Weg beschritten: Rund 18 Prozent bauten Zeitarbeit ab und legten dafür bei den Stammbelegschaften zu.

Auch die Beschäftigtenstatistik spricht eine eindeutige Sprache: Von April 2010 bis April 2011 stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer um 91.000. Währenddessen nahm aber die so-zialversicherungspflichtige Beschäftigung um insgesamt 672.000 Personen zu. Das heißt, nicht einmal jeder siebte neue Job entstand in der Zeitarbeit.

Teilzeitarbeit
IW-Nachricht, 29. März 2017

Teilzeitarbeit Rückkehrrecht in Vollzeit ist überflüssigArrow

Die Bundesregierung möchte Teilzeitbeschäftigten ein Recht auf eine Rückkehr in Vollzeit einräumen – darüber berät heute erneut der Koalitionsausschuss. Dabei wird übersehen: Unfreiwillige Teilzeit aus betrieblichen Gründen ist eher die Ausnahme. mehr

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

17. Oktober 2016

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Mit 949.000 überlassenen Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt 2015 wurde in der Zeitarbeit ein neuer Höchststand erreicht. Allerdings fallen die Wachstumsraten nicht mehr so hoch aus wie in früheren Jahren. Zudem drohen der Branche neue Belastungen durch die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. mehr auf iwd.de