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US-Präsident Barack Obama Quelle: marcn

So gingen im vergangenen Jahr 7,2 Prozent der deutschen Warenexporte in die USA. Damit war Uncle Sam hinter Frankreich das zweitwichtigste Exportland für die Unternehmen zwischen Flensburg und Füssen. Auf der anderen Seite kamen auch 5,7 Prozent der deutschen Warenimporte aus den Vereinigten Staaten. Hier sind die USA nach China, Frankreich und den Niederlanden der viertgrößte Handelspartner Deutschlands.

Noch mehr Wert als auf Handelsbeziehungen legen die Top-Industrieländer heutzutage allerdings auf eine direkte Verflechtung der Unternehmen – etwa über Direktinvestitionen. Und hier ist die Partnerschaft mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht zu schlagen: Rund 22 Prozent der deutschen Direktinvestitionsbestände im Ausland steckten in Unternehmen in den USA – so viel wie in keinem anderen Land. Auch umgekehrt spielt Amerika eine wichtige Rolle in Deutschland. US-Firmen waren hierzulande an über 1.300 Unternehmen beteiligt, die mit ihren mehr als 300.000 Beschäftigten im Jahr 2007 einen Umsatz von gut 130 Milliarden Euro erwirtschafteten.

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de

2. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer einsArrow

Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de

Türkeipolitik: Die Zollunion ist der entscheidendere Hebel
Interview, 25. Juli 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk Türkeipolitik: Die Zollunion ist der entscheidendere HebelArrow

Die EU droht der Türkei mit Wirtschaftssanktionen und „die Drohung wirkt”, sagte Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Denn die türkische Wirtschaft sei stark angewiesen auf Importe aus der Europäischen Union. Doch Ankara habe auch noch Wege, einem möglichen Mittelentzug entgegenzuwirken. mehr