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Insgesamt kamen Sonne, Wasser, Wind und Co. 2011 auf einen Anteil von fast 20 Prozent – fast 40 Prozent davon wurden durch Windräder erzielt. Ohne die Windkraft wäre die Energiewende - die weitgehende Umstellung der Stromproduktion auf erneuerbare Quellen - kaum vorstellbar.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien hat die Windkraft auch noch den großen Vorteil, dass sie relativ günstig ist. So erhielten die Erzeuger von Windstrom im Jahr 2011 eine Einspeisevergütung von 4,5 Milliarden Euro – die Anbieter von Solarenergie erhielten über 8 Milliarden Euro. Die Subventionen für die Windkraft beliefen sich dabei auf 2,6 Milliarden Euro, die für die Sonnenenergie auf 6,9 Milliarden Euro. Windräder liefern allerdings doppelt so viel Strom wie Solarmodule. Doppelte Menge bei halben Kosten – für den Stromverbraucher ist das eine gute Rechnung.

Aber auch der Windstrom bringt Probleme. Wenn es stark pustet, muss der Strom vom Norden in den Süden transportiert werden. Und wenn er nicht weht, müssen andere Anlagen einspringen. Die Windenergie ist mithin auf den Netzausbau und die Bereitstellung von Backup-Kapazitäten angewiesen. Außerdem bleiben die Kosten eine Herausforderung. Denn immer noch muss die Windenergie mit Milliarden Euros subventioniert werden.

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Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

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