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Insgesamt kamen Sonne, Wasser, Wind und Co. 2011 auf einen Anteil von fast 20 Prozent – fast 40 Prozent davon wurden durch Windräder erzielt. Ohne die Windkraft wäre die Energiewende - die weitgehende Umstellung der Stromproduktion auf erneuerbare Quellen - kaum vorstellbar.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien hat die Windkraft auch noch den großen Vorteil, dass sie relativ günstig ist. So erhielten die Erzeuger von Windstrom im Jahr 2011 eine Einspeisevergütung von 4,5 Milliarden Euro – die Anbieter von Solarenergie erhielten über 8 Milliarden Euro. Die Subventionen für die Windkraft beliefen sich dabei auf 2,6 Milliarden Euro, die für die Sonnenenergie auf 6,9 Milliarden Euro. Windräder liefern allerdings doppelt so viel Strom wie Solarmodule. Doppelte Menge bei halben Kosten – für den Stromverbraucher ist das eine gute Rechnung.

Aber auch der Windstrom bringt Probleme. Wenn es stark pustet, muss der Strom vom Norden in den Süden transportiert werden. Und wenn er nicht weht, müssen andere Anlagen einspringen. Die Windenergie ist mithin auf den Netzausbau und die Bereitstellung von Backup-Kapazitäten angewiesen. Außerdem bleiben die Kosten eine Herausforderung. Denn immer noch muss die Windenergie mit Milliarden Euros subventioniert werden.

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7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 12. Oktober 2017

Thilo Schaefer EEG-Umlage: Verursacherprinzip geht anders!Arrow

Die EEG-Umlage wird die Stromverbraucher im kommenden Jahr weiterhin stark belasten. Die zukünftige Bundesregierung muss sich in der kommenden Legislaturperiode der Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien annehmen. mehr