Image

Nicht überall in Deutschland wird gleich viel gespart. Am meisten legen die Baden-Württemberger zurück – rund 12 Prozent ihres Einkommens. Der Stadtstaat Bremen war mit 8,5 Prozent das Bundesland mit der niedrigsten Sparquote. Hier legten die Einwohner 2009 etwa 1.800 Euro pro Kopf zurück. Der Westen ist sparsamer als der Oste: So betrug die Sparquote in den alten Bundesländern - mit Ausnahme von Bremen – mehr als 10 Prozent. In den neuen Bundesländern lag sie – außer in Brandenburg – unter der 10 Prozent-Marke.

Wegen der Finanzkrise ist das Vertrauen der Sparer in die klassischen Wege des Vermögensaufbaus wie die Lebensversicherung oder die private Rentenversicherung gesunken. Laut einer Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands halten lediglich 28 Prozent der Deutschen eine Lebensversicherung derzeit für die erste Wahl beim Vermögensaufbau - das sind 18 Prozentpunkte weniger als noch 2010. Für die private Rentenversicherung sieht es ähnlich düster aus: Sie verlor 13 Prozentpunkte. Nur 25 Prozent der Verbraucher sehen in ihr eine gute Anlageform. Alternativ würden die Deutschen ihr Geld lieber in Immobilien anlegen. So ist für fast die Hälfte aller Verbraucher das Eigenheim momentan die beste Anlageform für den Vermögensaufbau.

International steht Deutschland mit seiner Sparquote an der Spitze. In den Vereinigten Staaten sparen die Einwohner beispielsweise nur halb so viel – 2011 legten die Amerikaner 5,5 Prozent ihres Einkommens zurück. Beim Nachbar Polen ist die Sparquote mit 4,6 Prozent sogar noch geringer.

Veranstaltung
Veranstaltung, 11. Mai 2017

19. Finanzmarkt Round-Table Die Rückkehr der Inflation – Zwischenspiel oder neue Bedrohung?Arrow

Nach einer langen Phase sinkender Inflationsraten und Deflationsgefahren scheint die Inflation auf dem Wege der Normalisierung – oder ist dies nur ein Zwischenspiel und hohe Inflation wird zur neuen Bedrohung für die Eurozone? Diskutieren Sie mit uns – beim 19. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

The European Derivatives Market after Brexit
IW-Kurzbericht, 10. März 2017

Markus Demary The European Derivatives Market after BrexitArrow

The Brexit will affect the stability of derivatives markets. These markets are huge and global, but they concentrate on the financial hub London. This article discusses post-Brexit scenarios for the financial supervision of these important markets and recommends to strengthen the supervision at the EU-level. mehr

Is the US starting a regulatory competition with the EU?
IW-Kurzbericht, 10. März 2017

Markus Demary Is the US starting a regulatory competition with the EU?Arrow

The US-President Donald Trump has signed an executive order which directs the US Treasury department to revise financial regulation, especially the Dodd-Frank Act. Critics are afraid that this will cause inconsistencies in global regulation and weaken the EU’s financial centres. This article gives a first assessment on the consequences of a revision of the Dodd-Frank Act for the EU. mehr