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Um eine Lösung zu finden, sind rund 190 Länder auf der Klimakonferenz von Kopenhagen zusammengekommen. Es stehen noch schwierige Verhandlungen an. Ein entscheidendes Ziel muss es sein, die aufstrebenden Schwellenländer mit ins Boot zu holen. Ohne China und Indien wird es beispielsweise schwer, die Kohlendioxid-Emissionen zu senken – China ist schon heute der größte Produzent von Klimagasen. Zumindest müsste sich das Reich der Mitte dazu verpflichten, den Anstieg seiner Emissionen zu bremsen.

Die Industrieländer sollten ihrerseits mindestens einen ebenso anspruchsvollen Beitrag leisten, wie ihn die EU versprochen hat: Brüssel hat zugesagt, im Jahr 2020 mindestens 20 Prozent weniger CO2 als 1990 auszustoßen, Deutschland will ein Minus von 40 Prozent erreichen. Doch vor allem Nordamerika stellt sich quer: Die Vorschläge aus den USA und Kanada laufen auf Reduktionen um gerade einmal 4 bzw. 3 Prozent hinaus.

7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 9. August 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr