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Wie sich die Gründungen bei den größeren Firmen entwickelt haben, lässt sich an den Einträgen ins Handelsregister oder in die Handwerksrolle ablesen: Danach wurden nur 114.400 angemeldet, 2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Demgegenüber stieg die Zahl der neu geschaffenen Kleinunternehmen um über 7 Prozent auf 238.300. Auch bei den Nebenerwerbsgründungen gab es einen deutlichen Anstieg auf 208.000 neue Betriebe.

Insgesamt ist die Zunahme der Firmengründungen positiv zu werten, zumal sie trotz Wirtschaftsaufschwung so nicht zu erwarten war: Bessere Erwerbschancen auf dem Arbeitsmarkt senken in Deutschland tendenziell eher die Gründungsneigung. Hierzulande strebt nämlich – anders als etwa in den Vereinigten Staaten – gut die Hälfte aller Gründer aus der Not heraus die Selbstständigkeit an.

Nach wie vor unterstützt die Bundesagentur für Arbeit Arbeitslose, die sich selbstständig machen möchten, mit Gründungszuschüssen – und trägt so mit zum hohen Anteil der Notgründer bei. Dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden. Allerdings sollte der Vergabe der Mittel in jedem Fall eine umfassende Beratung und eine Überprüfung des Geschäftsplans vorgeschaltet werden. Diesen Service bieten beispielsweise die Industrie- und Handelskammern an.

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