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Bewertet wurden acht verschiedene Kriterien: von der Gründungsausbildung – hierfür gibt es oft extra Lehrstühle zur Vermittlung des Spezialwissens – über die Intensität der Betreuung und die externe Vernetzung bis zur tatsächlichen Ausgründungsaktivität. Am besten stellt die Uni Potsdam die Weichen für eine Ausgründung. Vor allem als Informatik-Denkfabrik hat sich die Hochschule mit dem Hasso-Plattner-Institut international einen Namen gemacht. In diesem Bereich dürften denn auch nicht wenige Ausgründungen erfolgen. Ebenso zu den besten fünf Gründer-Sprungbrettern Deutschlands gehören die Technische Universität Dresden und die Universität Magdeburg.

Die eigene Uni sehen die Münchner Forscher dabei nur auf Rang 13 hinter der FU Berlin. Direkt davor sind die viel kleineren Universitäten von Rostock und Cottbus platziert.

Dass die Ost-Hochschulen unter den bestplatzierten Gründerschmieden einen so hohen Anteil aufweisen, liegt vermutlich auch an der guten Betreuungsrelation zwischen Studenten und Hochschulpersonal. Zudem sind viele Lehrstühle in den 1990er Jahren mit jungen, kreativen Professoren besetzt worden. Dieses Potenzial trägt nun Früchte.

Gutachten, 26. Oktober 2017

Paula Risius / Lydia Malin / Regina Flake Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr