Überstunden Image
Quelle: Fotolia

Im vergangenen Jahr könnten rund 1,25 Milliarden Überstunden angefallen sein, rund 43 pro Arbeitnehmer. Das sind zwar mehr als im Krisenjahr 2009 (1,09 Milliarden), aber noch deutlich weniger als 2008 oder gar 2007, als es noch 1,43 Milliarden Stunden waren. Es ist fraglich, ob die Überstundenniveaus der Vorkrisenzeit überhaupt wieder erreicht werden. Denn neben Schwankungen, die auf der konjunkturellen Auslastung beruhen, existiert ein langfristiger Trend zur Reduzierung der Überstunden. Mit der zunehmenden Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle werden sie mehr und mehr entbehrlich. So wurden vor zehn Jahren noch fast 60 Überstunden pro Kopf und Jahr gefahren, in den 1970er Jahren waren es sogar weit mehr als 100.

Betriebszugehörigkeit – Arbeitsverhältnisse unverändert stabil
IW-Nachricht, 28. April 2017

Betriebszugehörigkeit Arbeitsverhältnisse unverändert stabilArrow

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung nimmt die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen nicht ab. Der Anteil der Beschäftigten, die schon zehn Jahre oder länger im gleichen Unternehmen arbeiten, hat sich seit dem Jahr 2000 kaum verändert. mehr

Minijobber zufriedener als behauptet
IW-Nachricht, 25. April 2017

Geringfügige Beschäftigung Minijobber zufriedener als behauptetArrow

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden. mehr

28. März 2017

Arbeitszeiten Geld ist wichtiger als FlexibilitätArrow

Unternehmen sind bereits heute flexibel, wenn es um die Wünsche der Mitarbeiter zur Gestaltung der Arbeitszeit geht. Das zeigen neue Studien im Auftrag von Gesamtmetall. Dennoch ist es insbesondere nach Ansicht der Firmen Zeit für ein neues Arbeitszeitgesetz, das den heutigen Rahmenbedingungen in der Wirtschaft Rechnung trägt. mehr auf iwd.de