Ein aussterbende Spezies Image
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Langfristig betrachtet werden Überstunden immer seltener. In der ersten Hälfte der 70er Jahre wurden in der Bundesrepublik noch bis zu 150 Stunden pro Jahr und Arbeitnehmer zusätzlich gearbeitet. Die Zahl fiel schon in den 80er Jahren auf weniger als die Hälfte. Für 2009 rechnet das IAB nur noch mit 35,4 Überstunden. Ein Grund für diesen Trend dürfte die wachsende Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle sein – wie Gleitzeit, Wochen- oder gar Jahresarbeitszeitkonten. Eine Rolle spielt auch die verstärkte Nutzung externer Flexibilisierungsinstrumente. Die Zahl der Zeitarbeitnehmer etwa wuchs seit den 70er Jahren von maximal 30.000 auf knapp 600.000 im September 2009.

Der langfristige Trend überlagert sogar konjunkturelle Einflüsse: Selbst in den Boomjahren 2006 und 2007 stieg die Zahl der Überstunden nicht an, sondern stagnierte bei 51 Stunden pro Jahr und Arbeitnehmer.

Minijobber zufriedener als behauptet
IW-Nachricht, 25. April 2017

Geringfügige Beschäftigung Minijobber zufriedener als behauptetArrow

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden. mehr

28. März 2017

Arbeitszeiten Geld ist wichtiger als FlexibilitätArrow

Unternehmen sind bereits heute flexibel, wenn es um die Wünsche der Mitarbeiter zur Gestaltung der Arbeitszeit geht. Das zeigen neue Studien im Auftrag von Gesamtmetall. Dennoch ist es insbesondere nach Ansicht der Firmen Zeit für ein neues Arbeitszeitgesetz, das den heutigen Rahmenbedingungen in der Wirtschaft Rechnung trägt. mehr auf iwd.de

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de