Ein aussterbende Spezies Image
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Langfristig betrachtet werden Überstunden immer seltener. In der ersten Hälfte der 70er Jahre wurden in der Bundesrepublik noch bis zu 150 Stunden pro Jahr und Arbeitnehmer zusätzlich gearbeitet. Die Zahl fiel schon in den 80er Jahren auf weniger als die Hälfte. Für 2009 rechnet das IAB nur noch mit 35,4 Überstunden. Ein Grund für diesen Trend dürfte die wachsende Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle sein – wie Gleitzeit, Wochen- oder gar Jahresarbeitszeitkonten. Eine Rolle spielt auch die verstärkte Nutzung externer Flexibilisierungsinstrumente. Die Zahl der Zeitarbeitnehmer etwa wuchs seit den 70er Jahren von maximal 30.000 auf knapp 600.000 im September 2009.

Der langfristige Trend überlagert sogar konjunkturelle Einflüsse: Selbst in den Boomjahren 2006 und 2007 stieg die Zahl der Überstunden nicht an, sondern stagnierte bei 51 Stunden pro Jahr und Arbeitnehmer.

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

6. Juni 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Topmanagerinnen: Vorbild USAArrow

In Deutschland werden zwar nach und nach mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt, doch ins Topmanagement dringen nur wenige vor. Andere Länder sind da schon deutlich weiter. Vor allem in den Vereinigten Staaten gibt es viele Managerinnen, die als Geschäftsführerin oder im Vorstand Verantwortung übernehmen. mehr auf iwd.de

Interview, 4. Mai 2017

Oliver Stettes auf AKTIV online „Warum brauchen Betriebe eigentlich mehr Flexibilität?”Arrow

Die Bundesregierung will das Arbeitszeitgesetz modernisieren. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erklärt, worauf es dabei für die Unternehmen maßgeblich ankommt und weshalb die Politik mutiger sein sollte. mehr