Tarifrunde Öffentlicher Dienst Image
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Tatsächlich verdienen „Staatsdiener“ im unteren Bereich immer noch deutlich besser als in der Privatwirtschaft, während höher qualifizierte Arbeitnehmer beim Staat vergleichsweise schlecht entlohnt werden. Das war auch lange so gewollt. Aber wenn der Staat die Einkommen seiner Beschäftigten weniger differenziert, als es die Privatwirtschaft tut, und sich die beruflichen Anforderungsprofile auch in der öffentlichen Verwaltung hin zu anspruchsvolleren Tätigkeiten wandeln, entsteht ein Problem: Der Staat braucht mehr Akademiker und weniger einfaches Personal. Die im Vergleich zur Privatwirtschaft magere Bezahlung der Höherqualifizierten erschwert aber deren Bereitschaft, beim Staat anzuheuern.

Abhilfe hat hier auch die 2005 durchgeführte Reform des Tarifrechts nicht geschaffen, weil sie keine größere Spreizung der Einkommen vorsieht. Ein lediger Angestellter erhielt als Grundvergütung Anfang 2005 1.509 bis 5.636 Euro, derzeit liegt die entsprechende Vergütung für neue Mitarbeiter bei 1.377 bis 5.237 Euro. Pauschale Lohnanhebungen in der von den Gewerkschaften geforderten Größenordnung helfen hier wenig. Sie beschleunigen eher den Stellenabbau und die Ausgliederung einfacher Dienstleistungen.

19. April 2017

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Kleine Gewerkschaften wie die Piloten- und die Lokführerorganisationen ziehen oft auffallend konfliktfreudig in ihre Tarifverhandlungen. Besonders stark schaukeln sich Revierkämpfe mit den etablierten Branchengewerkschaften auf, wie eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. mehr auf iwd.de

Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

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Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

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