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Die IG Metall hatte ihre 6,5-Prozent-Forderung mit dem Produktivitätswachstum, einem Inflationsausgleich und einer Nachschlagkomponente begründet. Das Arbeitgeberangebot deckt die ersten beiden Komponenten ab. Für eine Nachschlagkomponente besteht keine Veranlassung. Denn während der Wirtschaftskrise gab es trotz schrumpfender Produktivität Lohnerhöhungen. Nach der Krise haben die Betriebe die Kurzarbeit zurückgeführt und Personal aufgestockt. Seit dem Frühjahr 2010 sind branchenweit rund 210.000 neue Stellen entstanden. Dadurch hat der Aufschwung nicht nur Arbeitsplatzbesitzer begünstigt, sondern auch Arbeitssuchende.

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26. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Medizintechnik: Hightech für die GesundheitArrow

Qualitativ hochwertige und weltweit nachgefragte Produkte sorgen dafür, dass Umsatz und Beschäftigung in der Medizintechnik-Branche seit Jahren wachsen. Auch die Aussichten für diesen Zweig der deutschen Metall- und Elektro-Industrie sind gut – dank der steigenden Lebenserwartung in den Industriestaaten und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 22. Mai 2017

Hagen Lesch Mindestlohn und TarifgeschehenArrow

Seit Anfang 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Um die Auswirkungen auf das Tarifgeschehen zu untersuchen, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Experten aus acht Branchen befragt, die unmittelbar vom Mindestlohn betroffen sind. mehr

IW-Pressemitteilung, 22. Mai 2017

Hagen Lesch Branchenbefragung: Mindestlohn statt TariflohnArrow

Der Mindestlohn hat die Tarifverhandlungen komplizierter gemacht und manchen Tariflohn verdrängt. Wie eine Befragung von acht Branchenverbänden durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, sehen einige Verbände darin einen erheblichen Eingriff in die Tarifautonomie. mehr