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DGB-Chef Michael Sommer, Quelle: Wikimedia

Zu den Erfolgen gehört insbesondere, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf 29 Millionen gestiegen ist. Sie liegt damit um rund 700.000 über dem Stand des Jahres 2000, als die „New Economy“ boomte. Dass der Niedriglohnsektor nach den Hartz-Reformen wuchs, ist richtig. Dies war ja gerade eine Strategie, um die hohe Arbeitslosigkeit zu reduzieren – was auch gelang: Von über 5 Millionen Arbeitslosen ist die Zahl auf weniger als 3 Millionen gesunken.

Richtig ist auch, dass mit dem Ende der Krise die Zahl der Zeitarbeitnehmer wieder gestiegen ist – auf gut 900.000. Nach Einschätzung von Experten ist damit das Wachstumspotenzial dieser Branche weitgehend ausgeschöpft. Zeitarbeit bietet vor allem geringer Qualifizierten einen Weg in die Beschäftigung. Auch dieses Ziel der Hartz-Reformen wurde erreicht. Die Tarifparteien sind nun dabei, die Bezahlung der Zeitarbeitnehmer zu überprüfen. Verhandelt wird über Branchenzuschläge. Vor allem den in der Industrie eingesetzten Zeitarbeitnehmern könnten ordentliche Lohnerhöhungen winken. Es gibt also auch Erfolge zu vermelden. Nur werden die am „Tag der Arbeit“ nicht gerne gehört.

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21. Juni 2017

Adam Giza Gewerkschaften unter DruckArrow

Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Paula Hellmich / Hagen Lesch DGB-Organisationsgrad: Nordwesten stärker, Südosten schwächerArrow

Ende 2015 zählten die acht im DGB zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften zusammen über 6 Millionen Mitglieder. Die Hälfte davon verteilt sich auf die drei großen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Am stärksten sind die DGB-Gewerkschaften jedoch im Saarland und in Bremen, am schwächsten in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. mehr