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Die Erhöhung der Tabaksteuer ist eine Ergänzung zum Sparpaket der Bundesregierung. Sie soll die Einnahmeausfälle kompensieren, die dadurch entstehen, dass die Ausnahmen bei der Ökosteuer für energieintensive Betriebe nicht so stark eingeschränkt werden wie ursprünglich vorgesehen. Da das Sparpaket dazu beitragen soll, die Vorgaben der Schuldenbremse bis 2016 einzuhalten, ist es nur konsequent, dass die Tabaksteuer jährlich erhöht wird. Denn die Schuldenbremse erfordert bis 2016 jedes Jahr einen schrittweisen Abbau der strukturellen Nettokreditaufnahme des Bundes. Genau im gleichen Rhythmus erfolgen nun die Steuererhöhungen.

Grundsätzlich wären eher Ausgabenkürzungen zur Haushaltskonsolidierung besser. Denn die Erfahrung zeigt, dass dieser Ansatz die größten Erfolgschancen hat. Da die Bundesregierung hier jedoch keine weiteren Spielräume sah, scheint eine höhere Tabaksteuer eine gute Lösung zu sein, denn auch die Tabakindustrie hält die Steuererhöhung für verkraftbar. Falls durch die Steuererhöhung einige Raucher seltener zum Glimmstengel greifen oder sogar ganz damit aufhören, haben sie zusätzlich zum gesparten Geld auch eine bessere Gesundheit gewonnen – was letztlich Krankenkassen und Co. entlastet.

3. März 2017

Ernährung Große Fische, kleine FischeArrow

Ein- bis zweimal pro Woche sollte eine Fischmahlzeit auf dem Tisch stehen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Tatsächlich essen die Deutschen aber weniger Fisch, als sie sollten: Männer verzehren durchschnittlich 105 Gramm Fisch und Krustentiere wöchentlich, Frauen kommen auf rund 90 Gramm. Die von der DGE empfohlene Menge liegt jedoch doppelt so hoch. Kein Wunder also, dass die Bundesrepublik Deutschland im Fischranking der 28 EU-Länder nur Platz 22 belegt. mehr auf iwd.de

In der kreativen Nische kommt Bio-Essen auf den Tisch
IW-Kurzbericht, 15. Februar 2017

Adriana Neligan / Theresa Eyerund In der kreativen Nische kommt Bio-Essen auf den TischArrow

Obwohl der Appetit nach Bioprodukten in Deutschland stetig wächst, ist die Bio-Lebensmittelbranche weiterhin eine Marktnische. Zwar greifen in allen gesellschaftlichen Milieus Menschen mittlerweile zu Bioprodukten. Wahre Bio-Fans – die überwiegend bis ausschließlich so einkaufen – finden sich aber vor allem in kritisch-kreativen Milieus. mehr

15. Februar 2017

Biolebensmittel Intellektuelle essen gesünderArrow

Es ist längst nicht nur ein gut gefülltes Bankkonto, das die Bundesbürger zu ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln greifen lässt. Auch die Lebenseinstellung, das Bildungsniveau und das Alter beeinflussen das Einkaufs- und Ernährungsverhalten, wie eine IW-Auswertung zeigt. mehr auf iwd.de