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Zuwanderung Quelle: kolett – Fotolia

Von 2000 bis 2009 hat die Zahl der deutschen und der ausländischen Studienanfänger noch etwa im gleichen Maß zugenommen – der Ausländeranteil unter den Studienanfängern betrug in beiden Jahren 17,4 Prozent. Seit 2009 ergibt sich ein anderes Bild: Von 2009 bis 2013 ist die Zahl ausländischer Studienanfänger von 74.000 auf 101.000 und damit um rund 36 Prozent gestiegen, während die Zahl deutscher Anfänger nur um 16 Prozent zulegte.

Gründe dafür gibt es viele: Zum einen hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich glänzend entwickelt und bietet jungen Menschen aus dem Ausland sehr gute Perspektiven. Zum anderen wurden die rechtlichen Regelungen für die Zuwanderung über die Hochschulen deutlich verbessert.

Am stärksten legte die Zahl ausländischer Studienanfänger in Deutschland erfreulicherweise übrigens in den Engpassqualifikationen zu: Die Zahl ausländischer Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften stieg von 2009 bis 2013 um 62 Prozent, im Bereich Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften um 43 Prozent und in der Medizin um 36 Prozent.

Ansprechpartner

Arbeit für Flüchtlinge
Gastbeitrag, 22. Juni 2017

Regina Flake in der Welt Arbeit für FlüchtlingeArrow

Wenn Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelingt, kann Deutschland vom Zuzug profitieren. Den Fachkräfteengpass wird dies aber kurzfristig kaum abmildern, schreibt IW-Ökonomin Regina Flake in einem Gastbeitrag für der Welt. mehr

22. Juni 2017

Berit Schmiedendorf 110.000 neue BundesbürgerArrow

Rund 110.000 Ausländer haben sich im Jahr 2016 in Deutschland einbürgern lassen - gut 3.000 mehr als 2015. In den Jahren 2013 und 2014 war die Zahl der neuen Bundesbürger noch zurückgegangen. mehr auf iwd.de

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr