Studienanfänger Image
Quelle: Fotolia

Grund für den Studienanfängerboom sind nicht nur die doppelten Abiturientenjahrgänge in Bayern und Niedersachsen, sondern auch die gestiegene Studierneigung – nicht zuletzt bei Bewerbern aus der beruflichen Bildung. Seit 2009 gilt nämlich auch ein Meister- oder Fachwirtabschluss als allgemeine Hochschulreife. Der enorme Anstieg in den technischen Fächern hängt nicht zuletzt mit dem Wegfall der Wehrpflicht zusammen. Außerdem wächst der Zustrom von Studienbewerbern aus dem Ausland, die sich ebenfalls besonders häufig in Ingenieurstudiengänge einschreiben.

Der Aufwärtstrend bei den Studienanfängerzahlen dürfte sich noch eine Weile fortsetzen: In diesem Jahr verlassen in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Brandenburg und zum Teil auch in Hessen doppelte Abiturientenjahrgänge die Schulen. Bleibt die Studierneigung weiterhin so stabil, so werden die Anfängerzahlen noch bis mindestens 2021 auf diesem hohen Niveau bleiben.

Ansprechpartner

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr

10. Mai 2017

Christina Anger MINT macht’sArrow

Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat in Deutschland wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen. Das gilt auch für Zuwanderer. mehr auf iwd.de