Strompreis Image
Quelle: B.Wylezich – Fotolia

Schon heute sind staatlich verordnete Abgaben für die Hälfte des Haushaltsstrompreises verantwortlich. In den nächsten Jahren wird dieser Anteil laut Gutachten noch weiter ansteigen, wenn nicht bald gegengesteuert wird. Der wesentliche Preistreiber ist dabei das Erneuerbare Energien Gesetz: 2014 werden bereits 19,4 Milliarden Euro für die Förderung von Sonne, Wind und Biomasse ausgegeben. Je nach Szenario kann sich diese Summe bis 2018 auf über 31 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

Um diese Kosten zu begrenzen braucht es mehr, als nur eine „Reparatur“ einzelner Elemente der Förderung im kommenden Jahr. Denn mehr Effizienz und Innovationen entstehen vor allem durch mehr Wettbewerb. Im Koalitionsvertrag werden Elemente einer marktnäheren Preisfindung bei der Förderung der erneuerbaren Energien genannt – die Schlagworte lauten Direktvermarktung, Marktprämien und Auktionierung. Diese und andere ähnliche Ideen sollten möglichst schnell realisiert werden, um die Kostendynamik der Energiewende im Sinne der Privathaushalte und Unternehmen zu bremsen.

Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Hubertus Bardt / Esther Chrischilles: Strompreis-Check – Wie viel Markt steckt heute und in Zukunft im Strompreis?

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

24. April 2017

Schleswig-Holstein Landtagswahl: Kiel setzt auf Kooperationen Arrow

Am 7. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Das zweitkleinste deutsche Flächenland ist wirtschaftlich nicht unbedingt führend, doch Kooperationen mit anderen Bundesländern sollen Kiel zukunftsfit machen. mehr auf iwd.de

21. April 2017

Branchenporträt Gießereien: 2017 soll besser werdenArrow

Diese deutsche M+E-Branche ist die stärkste Europas und liefert wichtige Komponenten für die Fahrzeugindustrie und den Maschinenbau. Im Jahr 2016 mussten die Betriebe allerdings einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auf lange Sicht bieten sich für die Gießereien gute Chancen im Umweltsektor. mehr auf iwd.de

Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr