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Bei seinen Plänen helfen dem Finanzminister drei Faktoren: Erstens wird Deutschland weniger Geld an die EU abführen müssen als bislang, zweitens profitiert das Land weiterhin von den Niedrigzinsen, die es auf seine Schulden zahlen muss, und drittens wird der Bundeszuschuss zur Rentenkasse sinken. Mit jenen Mehreinnahmen, die ab 2016 über den Haushaltsausgleich hinaus Spielräume schaffen, möchte der Bundesfinanzminister bis 2018 rund 10 Milliarden Euro zusätzlich für öffentliche Investitionen bereitstellen.

Für IW-Direktor Michael Hüther ist das der richtige Weg: „Zusätzlich 10 Milliarden für Investitionen: Damit setzt der Bundesfinanzminister ein positives Signal für Deutschlands Zukunftsfähigkeit. Finanzminister Schäuble tut jetzt das Richtige, wenn er den Staatskonsum begrenzt und dafür die Investitionen stärkt. Denn eine moderne und funktionsfähige Infrastruktur ist die Voraussetzung für die privaten Investitionen, die wir zurzeit so schmerzlich vermissen.“

Ansprechpartner

IW-Kurzbericht, 24. Februar 2017

Tobias Hentze Stillstand bei den InvestitionenArrow

Obwohl Defizite in der Infrastruktur vielfach beklagt werden, steigt die öffentliche Investitionsquote nicht. Zwar gelingt es Bund und Gemeinden nach vorläufigen Daten für das Jahr 2016 den investiven Anteil an den Ausgaben zu erhöhen, doch bei den Ländern geht der Trend abwärts. mehr

Gastbeitrag, 8. Februar 2017

Tobias Hentze auf makronom.de Wenn nicht jetzt, wann dann?Arrow

Es erscheint als ein Luxusproblem für die Politik: Wohin mit den Überschüssen in den öffentlichen Haushalten? Schulden tilgen, Investitionen erhöhen? Bei genauem Hinsehen ist eine Option den anderen überlegen: Die Zeit ist reif für eine Steuerentlastung, die diesen Namen verdient. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Tobias Hentze im Online-Magazin für Wirtschaftspolitik makronom.de. mehr

6. Februar 2017

Europäische Währungsunion 25 Jahre Vertrag von MaastrichtArrow

Seit Jahren schlittert die Europäische Union von einer Krise in die andere – vorläufiger Höhepunkt war das Brexit-Votum im vergangenen Jahr. Doch trotz aller Widrigkeiten: Die Mehrheit der Europäer hält den Euro für eine gute Sache. mehr auf iwd.de