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Die sogenannte Steuerquote, die Steueraufkommen und Bruttoinlandsprodukt ins Verhältnis setzt, liegt gegenwärtig bei 23,7 Prozent. Seit langem bewegt sie sich zwischen 22 und 24 Prozent – der aktuelle Wert liegt also am oberen Rand des Korridors. Es stimmt: Das ist nicht übermäßig hoch, doch im historischen Vergleich alles andere als niedrig. Eine Begründung für höhere Steuereinnahmen liefert die aktuelle Steuerquote jedenfalls nicht.

Doch es ist Wahlkampf. Und wer gewählt werden will, braucht Aufmerksamkeit. Deshalb wird von den Oppositionsparteien gerne nur die eine Seite betrachtet und behauptet, der Staat sei unterfinanziert. SPD, Grüne und Linke fordern massive Erhöhungen der Einkommensteuer und eine Wiedereinführung der Vermögensteuer. Damit sollen immense zusätzliche Staatsausgaben wie weitere Sozialleistungen finanziert werden. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht gut. Gleichzeitig nähme es den Unternehmen aber jeden Spielraum für Investitionen und Beschäftigungsaufbau und greift den Bürgern tief ins Portemonnaie.

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Jamaika-Koalition
Pressemitteilung, 15. November 2017

Jamaika-Koalition Noch ein weiter WegArrow

Die Sondierungsgespräche für eine mögliche Jamaika-Koalition gehen in die entscheidende Phase. Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, wie weit Union, FDP und Grüne in manchen Politikfeldern noch von einer Einigung entfernt sind. Gelingt diese jedoch unter Wahrung der Haushaltsdisziplin, liegen in dem Bündnis große Chancen. mehr

IW policy paper
IW policy paper, 15. November 2017

Institut der deutschen Wirtschaft Köln Schnittmengen der möglichen neuen BundesregierungArrow

Kurz vor dem Abschluss der Jamaika-Sondierungen ringen CDU/CSU, FDP und Grüne noch immer um gemeinsame Positionen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln gibt einen Überblick über thematische Überschneidungen und Konfliktpotenziale und ordnet diese ökonomisch ein. mehr

Vertrauen schaffen heißt Soli abschaffen
Gastbeitrag, 7. November 2017

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Der Solidaritätszuschlag hat über viele Jahre den Aufbau Ost finanziert. Doch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat der Soli seine Daseinsberechtigung verloren. Deshalb ist seine Abschaffung ein logischer Schritt, den eine neue Bundesregierung gehen sollte – und dank voller Kassen auch kann, schreibt IW-Ökonom Tobias Hentze in einem Gastbeitrag auf makronom.de. mehr