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Die sogenannte Steuerquote, die Steueraufkommen und Bruttoinlandsprodukt ins Verhältnis setzt, liegt gegenwärtig bei 23,7 Prozent. Seit langem bewegt sie sich zwischen 22 und 24 Prozent – der aktuelle Wert liegt also am oberen Rand des Korridors. Es stimmt: Das ist nicht übermäßig hoch, doch im historischen Vergleich alles andere als niedrig. Eine Begründung für höhere Steuereinnahmen liefert die aktuelle Steuerquote jedenfalls nicht.

Doch es ist Wahlkampf. Und wer gewählt werden will, braucht Aufmerksamkeit. Deshalb wird von den Oppositionsparteien gerne nur die eine Seite betrachtet und behauptet, der Staat sei unterfinanziert. SPD, Grüne und Linke fordern massive Erhöhungen der Einkommensteuer und eine Wiedereinführung der Vermögensteuer. Damit sollen immense zusätzliche Staatsausgaben wie weitere Sozialleistungen finanziert werden. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht gut. Gleichzeitig nähme es den Unternehmen aber jeden Spielraum für Investitionen und Beschäftigungsaufbau und greift den Bürgern tief ins Portemonnaie.

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Gutachten, 20. Juni 2017

Ralph Henger / Michael Voigtländer / Sarah Daniel Immobilienpolitik 2017 – Die Wahlprogramme im VergleichArrow

Der Abbau von Regulierungshemmnissen ist der beste Weg, um Investitionen in den Bestand und den Neubau anzukurbeln und die dringend erforderliche Entlastung vieler Immobilienmärkte in Großstädten und Ballungsregionen voranzutreiben. Dies geht aus dem Gutachten für den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss hervor. mehr

IW-Kurzbericht, 7. Juni 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Steuerklassenwahl beim EhegattensplittingArrow

Seit Jahren steht eine Reform des Ehegattensplittings immer wieder im Raum. Befürworter und Gegner beharren auf ihren jeweiligen Argumenten. Anstatt nur die Systemfrage zu stellen, lohnt es sich über kleine Änderungen am Status quo wie eine Vereinfachung der Lohnsteuerklassen nachzudenken. mehr

Machtverteilung nach Wahlen
IW-Report, 29. Mai 2017

Christian Rusche Machtverteilung nach Wahlen Arrow

Bei den vergangenen Landtagswahlen konnten die bisherigen Regierungen keine Mehrheit mehr erzielen. Mit der kooperativen Spieltheorie lassen sich aber schon jetzt theoretische Aussagen über die Verhandlungspositionen der Parteien und die Machtverteilung in den künftigen Regierungen treffen. mehr