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Nach dem DGB-Reformkonzept kommen jetzt auch Grundzüge eines SPD-Rentenkonzepts an die Öffentlichkeit. Angesichts der vermeintlich niedrigen Riester-Sparquote soll nach dem Willen der SPD-Führung die staatliche Förderung eingestampft werden. Stattdessen soll die betriebliche Altersversorgung gestärkt werden.

Man mag über die Effizienz der Riester-Förderung streiten. Von der vermeintlich mageren Beteiligungsquote auf eine mangelnde Altersvorsorge zu schließen, wäre aber vorschnell. Denn Altersarmut droht erst dann, wenn gesetzliche und betriebliche Rente, Auszahlungen aus den verschiedenen Formen privater Vorsorge sowie das Vermögen zusammen nicht ausreichen, um im Alter einigermaßen über die Runden zu kommen.

Dass mit dem Verzicht auf die Riester-Förderung auch der Rentenanpassungsfaktor kippt und das Bruttorentenniveau deshalb bis 2030 nur auf 50 und nicht wie geplant auf 43 Prozent fällt, steht auf der anderen Seite des Blatts. Deshalb müssen die Beitragszahler früher und schneller tiefer in die Tasche greifen, damit der Beitragssatzanstieg auf die gesetzlichen Höchstgrenzen beschränkt werden kann.

Deshalb hilft auch eine Stärkung der betrieblichen Altersversorgung nicht, die gesetzliche Rentenkasse nachhaltig zu stabilisieren. Außerdem steigt das Alterseinkommen nicht durch einen Tausch von betrieblicher gegen private Vorsorge. Und wer gar hofft, die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen zu können, macht am Ende die Rechnung ohne den Wirt. Höhere Lohnnebenkosten mindern die Beschäftigungschancen und damit die Finanzierung der Renten.

27. April 2017

Alterssicherung Rentenpolitik: Die Jungen sind die DummenArrow

Mit der Mütterrente und der abschlagfreien Rente mit 63 hat die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD nach der Wahl von 2013 Geschenke verteilt. Neue Berechnungen des IW Köln zeigen jetzt: Die beiden Neuregelungen kommen die Jungen teurer zu stehen als seitens der Regierung veranschlagt. Würde die Mütterrente noch einmal ausgeweitet, wie es die CSU erwägt, wären die Zusatzkosten immens. mehr auf iwd.de

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

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The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

14. März 2017

Sozialpolitik Agenda 2010 – die Reformen in der gesetzlichen RentenversicherungArrow

Die Agenda 2010 verbinden heute viele Menschen hauptsächlich mit „Hartz IV“. Dabei hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab dem Jahr 2003 nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Reformen angestoßen. Auch in der Rentenversicherung gab es zahlreiche Neuerungen, von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet hat. mehr auf iwd.de