Arbeit gegen Armut Image
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Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat unlängst untersucht, welche Faktoren die sogenannte Einkommensmobilität beeinflussen. Demnach sind für den Aufstieg von einer unteren in eine höhere Einkommensklasse vor allem drei Faktoren entscheidend:

1. Arbeit. Von überragender Bedeutung ist der Erwerbsstatus. Wer arbeitslos oder nicht erwerbstätig ist, hat kaum Chancen, auf der sozialen Leiter nach oben zu klettern. Wer hingegen einen Job findet oder seine Arbeitszeit von Teilzeit auf Vollzeit ausdehnt, hat sehr gute Chancen aufzusteigen.

2. Bildung. Universitätsabsolventen haben eine fast dreimal so hohe Chance, aus der untersten Einkommensschicht nach oben aufzusteigen wie Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

3. Haushaltstyp. Die größere Zahl der Alleinerziehendenhaushalte hat zu einem statistisch höheren Armutsrisiko beigetragen. Alleinerziehende haben meist erst dann eine größere Chance sich finanziell zu verbessern, wenn sie mit einem Partner zusammenziehen.

IW-Report
IW-Report, 26. Juni 2017

Judith Niehues Armuts- und ReichtumsberichterstattungArrow

Stellungnahme unter anderem zum fünften Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung in der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

31. Mai 2017

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Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de