Arbeit gegen Armut Image
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Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat unlängst untersucht, welche Faktoren die sogenannte Einkommensmobilität beeinflussen. Demnach sind für den Aufstieg von einer unteren in eine höhere Einkommensklasse vor allem drei Faktoren entscheidend:

1. Arbeit. Von überragender Bedeutung ist der Erwerbsstatus. Wer arbeitslos oder nicht erwerbstätig ist, hat kaum Chancen, auf der sozialen Leiter nach oben zu klettern. Wer hingegen einen Job findet oder seine Arbeitszeit von Teilzeit auf Vollzeit ausdehnt, hat sehr gute Chancen aufzusteigen.

2. Bildung. Universitätsabsolventen haben eine fast dreimal so hohe Chance, aus der untersten Einkommensschicht nach oben aufzusteigen wie Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

3. Haushaltstyp. Die größere Zahl der Alleinerziehendenhaushalte hat zu einem statistisch höheren Armutsrisiko beigetragen. Alleinerziehende haben meist erst dann eine größere Chance sich finanziell zu verbessern, wenn sie mit einem Partner zusammenziehen.

15. März 2017

Interview „Es wäre unfassbar schädlich“Arrow

Als Regierungschef formulierte Gerhard Schröder 2003 die Agenda 2010. Heute wollen die Sozialdemokraten Teile der Reform am liebsten rückgängig machen. IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer erklärt im iwd-Interview, warum damit keinem geholfen wäre. mehr auf iwd.de

14. März 2017

Arbeitsmarkt Die Agenda 2010 – ein Reformpaket im FokusArrow

Heute werden die Reformen, die die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab 2003 umsetzte, oft auf „Hartz IV“ reduziert – tatsächlich aber besteht die Agenda 2010 aus einem umfangreichen Reformpaket. Neben den Neuerungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Rentenversicherung – von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet – gab es noch zahlreiche Reformen in der Gesundheits- und der Finanzpolitik. mehr auf iwd.de

Interview, 13. März 2017

Holger Schäfer auf mdr.de „Fehlanreize verfestigen Arbeitslosigkeit”Arrow

Die SPD will mehr Arbeitslosen länger ALG I zahlen. Zugleich plant sie einen Rechtsanspruch auf Qualifizierung. Für ALG-II-Empfänger soll das Schonvermögen verdoppelt werden. Der Wirtschaftswissenschaftler Holger Schäfer von Institut der deutschen Wirtschaft Köln sieht die Pläne kritisch. Er warnt, Alimentierung verfestige Arbeitslosigkeit. Außerdem rechnet er mit höheren Kosten als von der SPD veranschlagt. mehr