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Die Solarförderung hat den deutschen Staat – und letztlich den Stromkunden – in der Vergangenheit viel Geld gekostet. Im vergangenen Jahr wurden allein 6,9 Milliarden Euro an Subventionen für den Strom aus Sonnenenergie ausgegeben – zusätzlich zum eigentlichen Stromwert. Zum Vergleich: 2005 waren es gerade einmal 631 Millionen Euro. Die Kürzung der Subventionen für Neuanlagen ist daher dringend nötig, um einen weiteren Kostenanstieg zu vermeiden. Für die bestehenden Anlagen müssen allerdings noch viele Jahre lang die alten hohen Vergütungssätze gezahlt werden.

Aber nicht nur aus Kostengründen ist die Eindampfung der Subventionen sinnvoll. Die erneuerbaren Energien müssen schnell günstiger werden, um sich international durchzusetzen. Nur so kann die Energiewende wirklich gelingen.

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20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

19. Juni 2017

Sandra Parthie / Thilo Schaefer Auf dem Weg in die EnergieunionArrow

Die EU-Kommission will den europäischen Energiebinnenmarkt voranbringen und hat deshalb ein neues Konzept für den Strommarkt vorgeschlagen. Dazu sollen unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus- und Staatseingriffe abgebaut werden. Um die Investitionen in weitere Netze und Erzeugungskapazitäten anzuregen, ist zudem ein neuer Zuschnitt der sogenannten Strompreiszonen in der Diskussion – ein Plan, der in Deutschland auf Widerspruch stößt. mehr auf iwd.de