Silvesterfeuerwerk Image
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Die deutschen Feuerwerker sind eine kleine Branche mit 24 Betrieben. Sie geben 3.500 Menschen Arbeit. Während Böller und einfache Raketen fast nur aus dem Ausland kommen, haben sich die heimischen Pyrotechniker auf den Markt für hochwertige Feuerwerke spezialisiert. Zu den Rennern gehören Batterien mit bis zu 254 Raketen, die den Himmel für mehrere Minuten mit buntem Lichterglanz verschönern. Darüber hinaus wird aber auch Profi-Feuerwerkstechnik für Großveranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerte hergestellt. Diese Technik kann auch im Ausland gegen die fernöstliche Konkurrenz bestehen, wie die Exportquote der Branche von 66 Prozent zeigt.

Insgesamt setzte die deutsche pyrotechnische Industrie 2010 900 Millionen Euro um – das heimische Silvesterfeuerwerk ist also nur ein Nebengeschäft. Im Billig-Segment, das zum Jahreswechsel vor allem vom jüngeren Publikum nachgefragt wird, dominiert China: Von den Importen in Höhe von 76 Millionen im Jahr 2010 entfielen 97 Prozent auf das Reich der Mitte.

2. August 2017

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Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de

Türkeipolitik: Die Zollunion ist der entscheidendere Hebel
Interview, 25. Juli 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk Türkeipolitik: Die Zollunion ist der entscheidendere HebelArrow

Die EU droht der Türkei mit Wirtschaftssanktionen und „die Drohung wirkt”, sagte Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Denn die türkische Wirtschaft sei stark angewiesen auf Importe aus der Europäischen Union. Doch Ankara habe auch noch Wege, einem möglichen Mittelentzug entgegenzuwirken. mehr

4. Juli 2017

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