Silvesterfeuerwerk Image
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Die deutschen Feuerwerker sind eine kleine Branche mit 24 Betrieben. Sie geben 3.500 Menschen Arbeit. Während Böller und einfache Raketen fast nur aus dem Ausland kommen, haben sich die heimischen Pyrotechniker auf den Markt für hochwertige Feuerwerke spezialisiert. Zu den Rennern gehören Batterien mit bis zu 254 Raketen, die den Himmel für mehrere Minuten mit buntem Lichterglanz verschönern. Darüber hinaus wird aber auch Profi-Feuerwerkstechnik für Großveranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerte hergestellt. Diese Technik kann auch im Ausland gegen die fernöstliche Konkurrenz bestehen, wie die Exportquote der Branche von 66 Prozent zeigt.

Insgesamt setzte die deutsche pyrotechnische Industrie 2010 900 Millionen Euro um – das heimische Silvesterfeuerwerk ist also nur ein Nebengeschäft. Im Billig-Segment, das zum Jahreswechsel vor allem vom jüngeren Publikum nachgefragt wird, dominiert China: Von den Importen in Höhe von 76 Millionen im Jahr 2010 entfielen 97 Prozent auf das Reich der Mitte.

Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-Exporterfolg
IW-Kurzbericht, 5. Oktober 2017

Manuel Fritsch / Galina Kolev / Jürgen Matthes Auch EU-Partner profitieren vom deutschen US-ExporterfolgArrow

Im Rahmen der Debatte über das US-Leistungs­bilanzdefizit fokussiert Donald Trump seine Kritik immer wieder auf Deutschland. Doch im Fall eines Handelskriegs wäre Deutschland nicht allein davon betroffen. Denn in den EU-Partnerländern hängen hunderttausende Arbeitsplätze über die Vorleistungsverflechtung an den deutschen US-
Exporten. mehr

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de

2. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer einsArrow

Die wichtigste Exportbranche in Deutschland ist weiterhin die Metall- und Elektro-Industrie: Waren im Wert von 723 Milliarden Euro haben die M+E-Unternehmen 2016 im Ausland verkauft – 1 Prozent mehr als 2015. Damit hat sich der Zuwachs nach 3,2 Prozent im Jahr 2014 und 7,3 Prozent im Jahr 2015 allerdings deutlich verlangsamt. Größter Exportmarkt sind nach wie vor die USA, gefolgt von Frankreich und China. mehr auf iwd.de