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Die zulässigen Feinstaubemissionen von Diesel-Pkw sinken gegenüber der alten Zulassungsnorm noch einmal um 80 Prozent, die Stickoxid-Emissionen um 68 Prozent. Alle neuen Automodelle müssen diese Norm erfüllen – ab September nächsten Jahres haben sich generell alle Neufahrzeuge daran zu halten. Doch nicht nur Autobauer müssen Vorschriften zu Stickoxid- und Feinstaub beachten, sondern auch die Kommunen dürfen bestimmte Belastungen in ihrer Luft nicht mehr tolerieren. Unter anderem deshalb gibt es Umweltzonen.

Von den Euro-Normen profitieren daher viele Städte. Kommunen, die bislang nicht wussten, wie sie die ab nächsten Jahr geltenden strengeren Grenzwerten für Stickoxide einhalten sollen, könnten so entlastet werden – vorausgesetzt, möglichst viele Pkw-Besitzer tauschen ihren herkömmlichen fahrbaren Untersatz schnell gegen ein Euro-5-Fahrzeug. Anfang 2009 fuhren knapp 97.000 dieser umweltfreundlichen Autos durch die Republik. Alternative Antriebe wie Hybride oder Elektrofahrzeuge gibt es noch zu wenige, als dass sie in naher Zukunft die Schadstoffemissionen spürbar reduzieren werden.

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