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Russland ist weiterhin auf den Export von Öl und Gas angewiesen. Die Wirtschaft leidet unter den anhaltend niedrigen Preisen. Foto: TanawatPontchour/iStock

Die russische Wirtschaft steckt schon seit geraumer Zeit in der Krise. Zwar schien sich die Lage in den ersten Monaten des Jahres 2016 etwas stabilisiert zu haben und die Entwicklung der Industrieproduktion weist darauf hin, dass Russland langsam die Rezession hinter sich lässt. Doch die Situation bleibt weiterhin angespannt und es wird lange dauern, bis die russische Wirtschaft zu alter Stärke zurückfindet.

Denn auch ohne die Sanktionen plagen Russland große strukturelle Sorgen – etwa die Abhängigkeit vom Ölgeschäft, das unter dem weiterhin niedrigen Ölpreis leidet. Dieser lag in der ersten Jahreshälfte 2016 um fast ein Drittel unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Das hat auch Auswirkungen auf den Handel mit Deutschland: Mehr als zwei Drittel der deutschen Warenimporte aus Russland entfallen auf fossile Brennstoffe. Und der Wert der deutschen Öl- und Gasimporte schrumpfte von Januar bis Juni um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vorjahresniveau.

Für die deutsche Exportwirtschaft war die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte hingegen trotz der Sanktionen weniger dramatisch. Insgesamt gingen die Warenexporte nach Russland in der ersten Jahreshälfte nur noch um rund 3,5 Prozent zurück – verglichen mit einem Rückgang von fast 26 Prozent im Jahr 2015. Bei den Exportschlagern fällt der Rückgang sogar noch geringer aus: Die Ausfuhren deutscher Maschinen gingen nur um 1 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2015 zurück, die Autoexporte blieben sogar stabil. Auch mit verlängerten Sanktionen braucht die deutsche Exportwirtschaft also keine weiteren Rückschläge zu befürchten.

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16. März 2017

Baumaschinenindustrie Schwächelnde Exporte schmälern UmsatzArrow

Im Jahr 2015 verzeichneten die Hersteller von Baumaschinen noch ein kräftiges Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. In den folgenden neun Monaten mussten sie trotz des anhaltenden Baubooms in Deutschland einen Gang zurückschalten. Grund dafür waren vor allem die schwächeren Exporte der Branche. mehr auf iwd.de

24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

Im Fadenkreuz: der Überschuss
Gastbeitrag, 20. Februar 2017

Michael Hüther im Handelsblatt Im Fadenkreuz: der ÜberschussArrow

Die deutschen Exporterfolge werden im Ausland kritisch beäugt. Doch wer die Politik zum Handeln auffordert, muss gute Gründe haben. Protektionismus muss sich jedenfalls Deutschland nicht vorwerfen lassen. Ein Gastbeitrag im Handelsblatt von IW-Direktor Michael Hüther. mehr