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Die Nachhaltigkeitsreserve der Rentenversicherung ist für den Ausgleich saisonaler und konjunktureller Einnahmeschwankungen vorgesehen. Sie soll mindestens ein Fünftel, aber nicht mehr als das 1,5-Fache einer Monatsausgabe der Rentenversicherung betragen – mehr erlaubt der Gesetzgeber nicht. Bei einem unveränderten Beitragssatz wird sie im nächsten Jahr aber deutlich über dieser Obergrenze liegen. Für diesen Fall schreibt das Gesetz eigentlich vor, dass der Beitragssatz gesenkt werden muss. Die Experten der Gesetzlichen Rentenversicherung haben errechnet, dass ein Beitragssatz von 18,3 Prozent ab Januar ausreicht, um unter der Obergrenze zu bleiben.

Doch die Große Koalition möchte ihre Wahlversprechen, wie zusätzliche Mütterrente und abschlagfreie Frühverrentung für langjährig Versicherte, einlösen – und das kostet. Statt die Beitragszahler um rund 6 Milliarden Euro und den Bund um weitere gut 1,5 Milliarden Euro zu entlasten, wie es mit einer Beitragssenkung auf 18,3 Prozent geschehen würde, soll der Beitragssatz für das nächste Jahr auf 18,9 Prozent festgeschrieben werden.

Doch zusätzliche Ausgaben belasten die Beitragszahler: Den Arbeitnehmern und Arbeitgebern wird zunächst eine fällige Entlastung vorenthalten. Zusätzliche Leistungsversprechen führen dann langfristig sogar zu einem höheren Beitragssatz. Denn die neuen Rentenleistungen werden wohl kaum wieder zurückgenommen, wenn die Rücklagen der Rentenkasse aufgezehrt sind.

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Die AfD: Eine unterschätzte Partei – Soziale Erwünschtheit als Erklärung für fehlerhafte Prognosen
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Brexit, Trump und die AfD – eine Reihe von Abstimmungs- und Wahlergebnissen konnten Meinungsforscher in der jüngeren Vergangenheit nur schlecht vorhersagen. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Problematik am Beispiel der in Deutschland erstarkten rechtspopulistischen AfD. mehr

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

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The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

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Die Agenda 2010 verbinden heute viele Menschen hauptsächlich mit „Hartz IV“. Dabei hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab dem Jahr 2003 nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Reformen angestoßen. Auch in der Rentenversicherung gab es zahlreiche Neuerungen, von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet hat. mehr auf iwd.de