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Um 0,1 Prozentpunkte ließe sich der Beitragssatz schon im kommenden Jahr reduzieren; 2013 könnte er noch einmal um 0,3 Punkte auf 19,5 Prozent sinken, danach sogar noch tiefer. Doch stattdessen wollen einige lieber das Füllhorn zugunsten der künftigen Ruheständler ausschütten. Sie plädieren aus Angst vor drohender Altersarmut für ein Aufschieben oder gar Aussetzen der Rente mit 67.

Das ist aber gleich aus mehreren Gründen der falsche Ansatz:

  • Vergünstigungen kosten die Rentenkasse viel Geld – und das auf Dauer. So summieren sich z.B. die Kosten für ausgelassene Rentenminderungen auf aktuell 7,8 Milliarden Euro.
  • Außerdem kann man bereits aus demografischen Gründen nicht auf ein höheres Renteneintrittsalter verzichten. Wird der Einstieg in die Rente mit 67 jetzt hinausgezögert, müssen zukünftig noch weniger Beitragszahler für noch mehr Rentner aufkommen.
  • Im Übrigen führt eine längere Lebensarbeitszeit nicht etwa zu Altersarmut – sie ist ein probates Mittel dagegen. Denn wer länger in die Rentenkasse einzahlt, bekommt am Ende auch jeden Monat mehr heraus.
27. April 2017

Alterssicherung Rentenpolitik: Die Jungen sind die DummenArrow

Mit der Mütterrente und der abschlagfreien Rente mit 63 hat die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD nach der Wahl von 2013 Geschenke verteilt. Neue Berechnungen des IW Köln zeigen jetzt: Die beiden Neuregelungen kommen die Jungen teurer zu stehen als seitens der Regierung veranschlagt. Würde die Mütterrente noch einmal ausgeweitet, wie es die CSU erwägt, wären die Zusatzkosten immens. mehr auf iwd.de

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

Pension Systems Be careful with benchmarking in pension policyArrow

The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

14. März 2017

Sozialpolitik Agenda 2010 – die Reformen in der gesetzlichen RentenversicherungArrow

Die Agenda 2010 verbinden heute viele Menschen hauptsächlich mit „Hartz IV“. Dabei hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab dem Jahr 2003 nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Reformen angestoßen. Auch in der Rentenversicherung gab es zahlreiche Neuerungen, von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet hat. mehr auf iwd.de