Rente mit 67 Image
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Ruheständler beziehen heute im Schnitt 18,5 Jahre ihre gesetzliche Rente – gut sieben Jahre länger als noch 1970. Nicht zuletzt deshalb verdoppelte sich der Rentenbestand allein in Westdeutschland binnen vier Dekaden von 9,9 auf 20 Millionen. Hinzu kommen weiter 5 Millionen gesetzliche Renten, die in den neuen Bundesländern ausgezahlt werden.

Um der „Rentenflut“ Herr zu werden, kann entweder das individuelle Versorgungsniveau zusätzlich abgesenkt werden – was keiner möchte. Oder aber die Versicherten zahlen länger Beiträge an die Rentenkasse und gehen später in Rente. Dabei führen zusätzliche Beitragszahlungen auch zu höheren Rentenanwartschaften – ein positiver Nebeneffekt im Kampf gegen drohende Altersarmut.

Nicht zuletzt wird in der politischen Diskussion oft falsch argumentiert: Um die Rente mit 67 durchsetzen zu können, brauche man eine bestimmte, höhere Erwerbsquote der Älteren, fordert etwa die SPD. Doch gerade das macht wenig Sinn: Denn wenn die Quote hoch ist – und sie ist in den vergangenen Jahren bereits gestiegen –, ist der Druck, das Renteneintrittsalter anzuheben, geringer, weil mit steigender Erwerbstätigkeit auch zusätzliche Beiträge in die Rentenkasse fließen.

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

Pension Systems Be careful with benchmarking in pension policyArrow

The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

14. März 2017

Sozialpolitik Agenda 2010 – die Reformen in der gesetzlichen RentenversicherungArrow

Die Agenda 2010 verbinden heute viele Menschen hauptsächlich mit „Hartz IV“. Dabei hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab dem Jahr 2003 nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Reformen angestoßen. Auch in der Rentenversicherung gab es zahlreiche Neuerungen, von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet hat. mehr auf iwd.de

IW policy paper, 14. März 2017

Jochen Pimpertz Kosten der schwarz-roten Rentenpolitik – eine HeuristikArrow

Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus. Das kommt auch in den unterschiedlichen Argumenten zur gesetzlichen Rentenversicherung zum Ausdruck, die die Vertreter der verschiedenen Parteien und Interessengruppen derzeit in den Medien vortragen. Jochen Pimpertz hat drei aktuelle Fragen zur schwarz-roten Rentenpolitik aufgegriffen. mehr