Nicht nur der Kranich fliegt in Deutschland Image
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Insgesamt werden etwa 30 regionale Flughäfen und –plätze im Linienverkehr von den zumeist mittelständischen Gesellschaften an die Wirtschaftszentren angebunden. Dabei fliegen allerdings mehrere größere Regionalgesellschaften – wie auch Contact Air – unter dem Dach der Lufthansa. Sie lasten mit Zubringerflügen zu den Drehkreuzen des mitteleuropäischen Marktführers ihre kleinen Flieger aus und bringen gleichzeitig Umsteigepassagiere nach Frankfurt oder München, um dort die Großraumflugzeuge mit dem Kranich am Heck zu füllen.

Die größte der Kleinen ist die Lufthansa City Line mit 63 Flugzeugen und 2.500 Beschäftigten – eine hundertprozentige Tochter der Lufthansa. Mehr Flexibilität und günstigere Tarifstrukturen sprechen hier gegen eine Eingliederung in den Mutterkonzern. Zur Lufthansa-Regional-Gruppe gehören ferner die Stuttgarter Contact Air mit 14 Fliegern und 340 Mitarbeitern sowie die gleich große Augsburg Airways aus München. Zwei weitere LH-Partner, Eurowings und Air Dolomiti, bedienen internationale Routen.

Regionalgesellschaften, die nicht unter den Fittichen des Kranichs fliegen, sind beispielsweise die Emdener Ostfriesische Lufttransport GmbH OLT mit 16 Flugzeugen, Blue Wings aus Bocholt mit 10 Maschinen und 400 Mitarbeitern sowie Hamburg International mit 9 Fliegern und 300 Beschäftigten.

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 10. Mai 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

IW-Kurzbericht, 26. Januar 2017

Galina Kolev / Thomas Puls Trumponomics und die deutsche AutoindustrieArrow

Die deutsche Wirtschaft blickt der Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Vorteile für die deutsche Wirtschaft, die aus den geplanten Steuersenkungen und dem Infrastrukturprogramm zu erwarten sind, dürften bei weitem durch die Gefahren überschattet werden, sollte seine handelspolitische Strategie umgesetzt werden und zu einer Trendwende bei der globalen Handelspolitik führen. Ein sich global ausbreitender Protektionismus wäre Gift für das deutsche Exportmodell. Für die Autoindustrie bestehen da besondere Risiken. mehr

Rührei-Prinzip wird GdF zum Verhängnis
Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Volker Rieble Arbeitskampfrechtsprechung: Rührei-Prinzip wird GdF zum VerhängnisArrow

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in zwei Entscheidungen vom 25.8.2015 das Arbeitskampfrecht weiterentwickelt – jeweils am Streik der Fluglotsen (1 AZR 875/13 und 1 AZR 754/13). Am 26.7.2016 ist die dritte Lotsenstreik-Entscheidung ergangen (1 AZR 160/14), mit der seit längerer Zeit einmal wieder ein Streik für rechtswidrig erkannt und hieraus eine Schadensersatzpflicht der streikenden Gewerkschaft abgeleitet worden ist. mehr