ACTA zu den Akten Image
Quelle: Fotolia

Für Deutschland ändert sich indes wenig. Denn ACTA hätte lediglich bereits existierende Elemente des deutschen Urheber- und Markengesetzes sowie des Strafgesetzbuchs, die die Bekämpfung von Verletzungen geistiger Eigentumsrechte betreffen, kombiniert. Wirkliche Neuerungen enthielt der ACTA-Entwurf nur für die digitale Welt, beispielsweise was das illegale Herunterladen und Verteilen von Liedern oder Filmen angeht. So sollten Onlineanbieter gezwungen werden können, einem Rechteinhaber Informationen zu geben, anhand derer ein Rechteverletzer hätte identifiziert werden können. Das Problem, dass die Anbieter digitaler Inhalte in Folge solcher Urheberrechtsverletzungen immense Schäden erleiden können, bleibt somit weiter ungelöst.

ACTA wäre der kleinste gemeinsame Nenner für internationale Standards bei der Bekämpfung der Produktpiraterie gewesen; den Unterzeichnerstaaten hätte das Abkommen bei der Ausgestaltung der Regeln zudem viel Freiraum gelassen.

Ansprechpartner

Das Privacy Paradox: Digitalisierung versus Privatsphäre
IW-Kurzbericht, 14. August 2017

Barbara Engels / Mara Grunewald Das Privacy Paradox: Digitalisierung versus PrivatsphäreArrow

Wir shoppen online, kommunizieren über soziale Medien, nutzen Dating-Portale und Payback-Karten. Dabei geben wir eine Vielzahl an persönlichen Daten preis – und beschweren uns gleichzeitig über fehlenden Datenschutz. mehr

Nur der Süden auf Weltspitzenniveau
Gastbeitrag, 2. August 2017

Sarah Berger in der Fuldaer Zeitung Nur der Süden auf WeltspitzenniveauArrow

Innovationen tragen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes bei. Deutschland weist insgesamt eine hohe Innovationskraft auf und glänzt im europäischen Vergleich in der Spitzengruppe der Innovation Leaders. Deutschlands Erfolg im europäischen Vergleich sollte jedoch nicht über die regionale Divergenz und die künftigen Herausforderungen hinwegtäuschen. mehr